Rad- und Autoverkehr in der Haager Mühldorfer Straße 

Nach Sanierung: Neue Regeln oder bleibt alles beim Alten? 

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Die frisch sanierte Mühldorfer Straße in Haag. 
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Haag - Wie soll die Radverkehrsführung in der frisch sanierten Mühldorfer Straße künftig aussehen? Damit beschäftigte sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. 

Der Markt Haag beauftragte das Ingenieurbüro gevas humberg & partner mit der städtebaulich integrierten Verkehrsplanung. Das untersuchte auch die Mühldorfer Straße nach der Sanierung im Sommer in Hinblick auf die Radverkehrsführung. Mehrere Varianten wurden dem Gemeinderat hierzu vorgeschlagen - darunter die Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h sowie entweder ein- oder beidseitige Schutzstreifen für Radfahrer

So sah die Mühldorfer Straße vor der Sanierung aus. 

Nach eingehender Diskussion habe man sich im Gemeinderat entgegen aller Varianten dafür ausgesprochen, dass "alles beim Alten bleiben" solle und "keine neuen Maßnahmen vorgenommen" werden. So erklärt es Gemeinde-Geschäftsführer Manfred Mörwald. 

Demnach werde es weder eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Autofahrer noch einen Schutzstreifen für Radfahrer geben, wie es beispielsweise in der Münchner Straße nach der Sanierung der Fall sei. Der allgemeine Tenor der Räte sei gewesen, dass die Straßenführung in der Mühldorfer Straße ohnehin schnelles Fahren nicht erlaube und ein Schutzstreifen für Radfahrer nur dann Sinn mache, würde er sich durch die gesamte Gemeinde innerorts ziehen. Zudem wolle man einen Schilderwald vermeiden

Das bedeutet Radfahrer und Autos wie Laster befahren die neu sanierte Mühldorfer Straße künftig gemeinsam. Was jedoch angeordnet wurde, das sei eine Verkürzung der Parkzeit für Autos am Seitenstreifen. Wie Mörwald abschließend erklärt, werde hier die Parkdauer bald auf 15 Minuten begrenzt. Damit wolle man Dauerparkern in Haag das Handwerk legen. 

mb

Quelle: innsalzach24.de

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