Sicherheit geht vor

Warum liegt der Haager Findling nicht mehr am Kreisel?

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Am Kreisel durfte ein vom Markt Haag aufgestellter Findling nicht bleiben, es sei zu gefährlich gewesen für die Ferkehrsteilnehmer hieß es vom Staatlichen Bauamt.
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Haag – Der Kreisel nahe Altdorf ist viel befahren, auch Lastwagen nutzen den Bereich, um beispielsweise von der B15 zur B12 zu gelangen. Doch seit der weiteren Abgabelung nach Rechtmehring hinein, ist der Findling auf dem Kreisel weg. Warum?

Verkehrssicherheit ist ein wichtiges Thema. Die Bauämter haben gut zu tun.

Verschönerungen in den Bereichen der Kreisverkehre, Kunstwerke auf dem Kreisel außerorts, Bäume in der Kreismitte oder gar manch Plakat, das die Kreisverkehre „ziehrt“.

Nicht alles scheint auf den ersten Blick störend oder gar gefährlich. Doch nach jeweiligem Abwägen der örtlichen Situation greifen die staatlichen Bauämter oftmals ein und geben Empfehlungen ab.

Im Falle des Kreisverkehrs in Haag wurde der Marktgemeinde Haag mitgeteilt, dass sobald der vierte Abzweige-Ast für den Straßenverkehr freigegeben werde, der Findling weg kommen müsse. Zunächst gab es Verständigungsprobleme, weil sich einige Verantwortliche nicht mehr an diese wichtige Empfehlung durch das staatliche Bauamt erinnern konnten. „Wenn hier jemand gegen fahren würde, könnte es zu lebensgefährlichen Verletzungen kommen oder der Unfall sogar tödlich enden“, heißt es aus dem Staatlichen Bauamt Rosenheim. Doch nach weiteren Gesprächen wurde durch die Marktgemeinde Haag gehandelt, der Findling wurde vom Kreisel entfernt und kam woanders hin. „Eine wichtige und richtige Entscheidung, die der Verkehrssicherheit dient“, betonen Vertreter der Verkehrssicherungsbehörde.

Quelle: innsalzach24.de

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