FAMILIENMESSE IN HAAG

"Was wären wir ohne Kinder?"

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Ein buntes Treibenherrschte bei der Familienmesse im Bürgersaal. Bauer

Ein erstes offizielles und gesellschaftliches Treffen hatten die Haager Neubürger im Bürgersaal. Zur Familienmesse mit „Babyempfang“ informierten die Behörden des Landratsamtes Mühldorf und die örtlichen Organisationen an zwölf Ausstellungsständen.

Ein buntes Programm gestaltete ein buntes Bild im Bürgersaal: Die Kleinsten saßen auf dem Boden, die älteren Kinder beschäftigten sich an Spiel- und Basteltischen, Junioren bedienten den Kicker. Den kirchlichen Segen gaben den Eltern mit Neugeborenen zum „Babyempfang“ Pfarrerin Ruth Nun von der evangelischen Kirche und Pfarrer Pawel Idkowiak von der katholischen Kirche.

Bürgermeisterin Sissi Schätz wandte sich an zwei Geburtsjahrgänge. 2014 und 2015 wurden 108 „kleine Haager“ geboren. Der Glückwunsch gelte nicht nur den Eltern, sondern auch Haag: „Was wären wir ohne Kin-der?“ Die Familienmesse diene seit einiger Zeit als Kontaktbörse, auf der die Eltern mit den Behörden und Vereinsvorständen in Kontakt treten könnten, so die Fachstellen für Kinder- und Jugendhilfe.

Bürgermeisterin Schätz bei Familienmesse

Besonders hervor hob Bürgermeisterin Sissi Schätz die beiden Haager Kindergärten und das Familienzentrum als Anlaufstationen für den Nachwuchs. Ganz aktuell habe die Gemeinde den katholischen Kindergarten „Arche Noah“ zur energetischen Sanierung und Erweiterung im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms angemeldet. Das Ziel sei eine dritte Gruppe für diesen Kin-dergarten und insgesamt die Schaffung von „ausreichend Betreuungsmöglichkeiten“ ohne „zu viele Überkapazitäten“.

Als offizielle Ansprechpartnerin leitete die Kinder- und Jugendbeauftragte Sandra Meier die Familienmesse. Sie unterstrich die idealen Räumlichkeiten des Bürgersaals für Familienmesse wie Babyempfang. Da fänden kleine Spielecken, Informationstische, Stellwände und Kaffeetische ausreichend Platz. Ihr besonderes Lob galt dem Haager Jugendzentrum. Die Jugendlichen hatten den Stand mit Kicker erstmals selber organisiert. Für nächstes Jahr kündigte sie diese Veranstaltung wieder an.

An den Ständen waren die Haager Vereine nicht so zahlreich vertreten wie gewünscht. Der Musikverein „Mukki“ informierte über seine Angebote zum Musikunterricht. Auf den Tisch der „Agenda“ hatte Heide Schmidt-Schuh Faltbögen zum Basteln des Haager Schlossturms mitgebracht und Runduminformationen über die Aktivitäten des Bundes Naturschutz. Am Stand des Familienzentrums gab Marion Lebang über Betreuungsmöglichkeiten Auskunft.

"Spiele erleben"

Erstmals nach Haag gekommen war Anne Donath mit einem Stand „Spiele erleben“. Weiter vor Ort waren das „Katholische Haus des Kindes“, die Großtagespflege und das Kindernest, der Kindergarten von Kirchdorf, Donum Vitae, die Haager Frühförderstelle, der Gemeindekindergarten am Schachenwald, das Jugendkulturzentrum und die Elterninitiative „Koki“ vom Landratsamt.

Quelle: innsalzach24.de

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