Heimatfilm-Festival einen Schritt weiter

"Es wird eine herausragende Veranstaltung, wir geben unser Bestes!"

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Die beiden Initiatoren des Heimatfilm-Festivals, der Haager Peter Syr (links) und der SPD-Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch (rechts).
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Haag/Mühldorf - Nachdem es im Sommer aus finanziellen und organisatorischen Gründen um eine Jahr verschoben wurde, ging es unterdessen weiter bei den Vorbereitungen für das Heimatfilm-Festival.

"Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder steht hinter dem Projekt, er hat die Konzepterstellung im Rahmen der Regionalförderung bereits unterstützt und wird voraussichtlich die Schirmherrschaft übernehmen", berichtete SPD-Kreisrat Günther Knoblauch. Knoblauch betonte die Bedeutung davon, dass das Festival bewusst außerhalb der Metropole München stattfinden und so "künstlerische und touristische Impulse" für die Region setzen solle. Er wies darauf hin, dass rund ein Drittel der Veranstaltungen im Landkreis Mühldorf, in Mühldorf und Haag stattfinden soll. "Es wird eine herausragende Veranstaltung, wir geben unser Bestes dafür!"

Der Kreistag stimmte für eine finanzielle Unterstützung von 50.000 Euro. Insgesamt sind für das Projekt etwa 400.000 Euro veranschlagt. Davon kommt das Meiste vom öffentlichen "Film-Fernsehfonds Bayern", von der Regierung von Oberbayern und von Sponsoren wie der VR-Bank. Insgesamt 120.000 Euro sollen die Kommunen übernehmen, rund einen Euro pro Einwohner. Beispielsweise Mühldorf am Inn, Wasserburg und Trostberg sagten ihre Unterstützung zu. Dagegen beispielsweise in Waldkraiburg war die Stadt am Ende nicht von dem Konzept der Macher überzeugt.

Heimatfilm-Festival sollte 2019 starten

"Biennale Bavaria International - Festival des Neuen Heimatfilms", nennt sich die geplante Reihe. Ab dem 3. Oktober 2019 sollte es ursprünglich in den heimischen Kinos laufen und dann alle zwei Jahre wiederholt werden. Der Fokus soll vorerst auf Filmen aus dem deutschsprachigen Raum liegen. "Es wird den ganzen Tag Kino sein", erklärte der aus Haag stammende Initiator Syr sein Konzept bei dessen Vorstellung in Trostberg. An jedem Aufführungsort soll ein Genre im Mittelpunkt stehen. Beispielsweise in Altötting interreligiöse Filme, in Haag Nachwuchsfilme oder in Trostberg der Heimatkrimi. Jedoch sollen auch alle Filme, zeitverzögert, in allen Kinos gezeigt werden.

Ende August 2018 war bekannt geworden, dass das Heimatfilm-Festival auf Grund noch offener Fragen bei der Finanzierung und Organisation um ein Jahr auf den Oktober 2020 verschoben werden würde. Das Konzept ist laut den Organisatoren bereits durch das Finanzministerium geprüft und akzeptiert worden. 

Quelle: innsalzach24.de

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