Wrestling-Veranstaltung in Haag am 1. Juli 

Show-Sport Wrestling: Körperliche Darstellung und Unterhaltung 

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Beim Wrestling geht es in erster Linie um die körperliche Darstellung der Kämpfer. 
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Haag - Am 1. Juli findet eine Wrestling-Show im Bürgersaal statt. Was versteht man unter Wrestling und wieso "raufen" die Sportler miteinander? Daten und Fakten rund um den Show-Sport: 

Der 2007 gegründete Verein "Erding Wrestling Show" (E.W.S) macht im Rahmen der Wrestling Tour 2017 auch in der Marktgemeinde Halt: Am Samstag, 1. Juli, findet die Wrestling-Show im Bürgersaal in Haag statt. Haag wurde als Veranstaltungsort ausgewählt, als sich der Verein nach Hallen in Erding und Umgebung umgesehen hatte. Man suchte nach kostengünstigen Locations und der Bürgersaal kam der E.W.S preislich gut entgegen, weswegen die Entscheidung für die Marktgemeinde fiel. Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr, Einlass um 18 Uhr. Die VIP-Karte für die erste Reihe kostet 20 Euro, Karten an der Abendkasse gibt es für 14 Euro. 

Der E.W.S ist in der deutschen Wrestling-Szene bekannt und hat namhafte Wrestler für die Show in Haag in petto. Die Zuschauer erwarten spannende und unterhaltsame Wettkämpfe in einer etwa dreistündigen Show - inklusive Lichteffekten, lauter Musik und spannenden Kämpfen. Ein sogenanntes Hardcore Match wird ebenfalls ausgetragen: In diesem Kampf gibt es keine Regeln und die Kontrahenten versuchen sich gegenseitig mit Stühlen, Stacheldraht oder Leitern anzugreifen und sich durch Tische zu werfen. 

Der kleine Verein aus Erding macht im Rahmen ihrer Wrestling Tour 2017 auch in Haag Halt. 

Wrestling - Was ist das überhaupt?

Unter Wrestling (aus dem Englischen "Ringen") versteht man eine besonders in Japan, den USA und Mexiko populäre Schaukampf-Sportart. Wrestling läuft unter dem Genre "Sports Entertainment" - ist eine Mischung aus Show, Akrobatik und Sport. Das Ziel ist nicht der Wettkampf, sondern die Zuschauer bestmöglich zu unterhalten. Die "Storylines", die um das Match geschehen und um die Akteure herum erfunden werden, kann man mit Seifenopern oder Sitcoms vergleichen. Die Show soll die Zuschauer bis zum Ende fesseln. 

Wrestling klingt brutaler als es wirklich ist: In erster Linie geht es um die Akteure und deren eigene körperliche Darstellung. Wrestler verfügen über eine extreme Körperkontrolle, müssen teilweise spektakuläre Sprünge und Stunts einsetzen. Das Wichtigste dabei ist aber, den Gegner auf keinen Fall ernsthaft zu verletzen. Sieger wird derjenige, der am besten performed hat und seine Gegner nicht in Gefahr gebracht hat. Diejenigen, die sogenannte "Botches" ausführen, verletzen den Gegner mit schlechten "Moves". Ist ein Wrestler recht "verbotched", hat er keine Chance, Champion zu werden und darf auch nicht zum Headliner aufsteigen. Kritiker mahnen, die Matchausgänge oder sogar die ganzen Matchverläufe seien "gescripted" und vorher genau so geplant. 

Verschiedene Stile beim Wrestling:

  • Powerhouse (sehr starke, große Acts) 
  • High Flyer (klein, wendig, spektakuläre Sprünge)
  • Brawler (Schläge und Kicks) -
  • Techniker (Aufgabegriffe, Ringen)
  • und viele weitere 

Bekannte Show-Kämpfer

Der Ursprung des Wrestlens geht bis ins Jahr 1830 zurück: In Frankreich wurden in Zirkus-Veranstaltungen erste Showkämpfe aufgeführt. Damals diente der "echte" Sport Ringen als Vorbild. Richtig publik wurde der Sport mit "Face vs. Heel" und vielen weiteren Acts Anfang des 20. Jahrhunderts. Der wohl bekannteste Wrestler aller Zeiten, "Undertaker", war über 30 Jahre lang aktiv und beendete seine Karriere 2016. Weitere bekannte Namen sind Hulk Hogan, der sich den Titel "Mr. America" sicherte und Dwayne Johnson, besser bekannt als Wrestler "The Rock"

mb

Quelle: innsalzach24.de

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