Bei Grandls Hofcafé fließt das Starkbier

Starkbierfest Haag: Wenn Erinnerung zur Gaudi wird

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2016 ist ein guter Jahrgang: Starkbier schmeckt. Schmankerl bsonders lecker und die Gaudi am Höchstlevel! Des is Haag und so bleibt des a
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Haag - Irgendwie waren sie alle da: Die Haager Lokalprominenz, darunter neben Rathauschefin Sissi Schätz auch das "Gefolge" - Gemeinderäte, Rathausmitarbeiter und Bürgerschaft. Alle mit dem Ziel: Den lustigen Abend genießen.

Mit wie vielen Schlägen Sissi Schätz das Starkbierfest Haag 2016 eigentlich angezapft hat, das wusste irgendwie niemand so recht. Alois Unertl Junior vermutete wohl richtig: Es waren ein paar Schläge und genau 120 Tröpfchen, bis es dann endlich floss das Bier. Unertl sollte Recht behalten, denn geflossen ist es den ganzen Abend über. Nicht nur des Bieres wegen war man in den tollen Stadl von Grandls Hofcafé gekommen.

Haager Starkbierfest im Stadl von Grandls Hofcafe

Heuer traute sich Wortverdreher Florian Haas an die Festrede. Er holte weiter aus, brachte nicht nur die Geschehnisse aus dem Haager Land aufs Läster-Tablett, sondern klopfte bei Landes- und Bundespolitik an.

Starkbierzeit macht Haag gschmackig

Besonders "derbleckt" wurde das Ewigkeits-Projekt A94. "Der Weiterbau bis nach Heldenstein und vor allem der Weiterbau über das Isental ist schon eine Sache für sich", hieß es da von Haas, der es nicht verstehen konnte, dass mitten in den "Baz" gebaut werden solle.

Auch Haag selbst habe so seine Probleme, erinnert sich Haas vor den vielen Zuschauern, die die bayrischen Schmankerl von Mattias Bachmeier und dem Hofcafé-Team lobten und das süffige Starkbier genossen. Die Beerdigung des Hofgartens beispielsweise, auf mysteriöse Art und Weise wurde dem scheinbar der Gar aus gemacht. Obwohl hier so viele Stammtischbrüder ihr Dasein pflegten.

Besonders riechen würde die Tatsache, dass man die Hundehaufen in Haag scheinbar abzähle, so Haas. Man hätte einem entrüsteten Bürger, der sich über den "wild herumliegenden Kot" öffentlich aufgeregt hatte, Zahlen, Daten und Fakten liefern können. "Da hat die Gemeinde Haag mal richtig schnell reagiert, das ist schon Wahnsinn", so Haas.

Auch die Münchner Straße, der Bürgerentscheid und so manches andere Problemchen habe die Haager Bürger in den vergangenen Monaten wach gehalten. Die Münchner Straße zog sich wie ein roter Faden durch den Abend.

Der anwesende Landrat Georg Huber musste über sich ergehen lassen, dass sein Brandbrief nicht der absolute Renner war, habe man hier doch die Bürgermeister selbst nicht gut wegkommen lassen.

Musikalische Aufarbeitung Münchner Straße

Nicht nur in der Rede von Florian Haas wurde der lokale Straßen-Aufreger zum Thema, auch beim nachfolgenden Singspiel versuchten die Hauptdarsteller, bestehend aus Vereinsvertretern mit Leidenschaft zur Musik und Witz, zu verdeutlichen, dass es nichts aufregenderes geben würde, als den Zwist rund um den Bürgerwillen und die Machtverhältnisse in Gemeinderatsrunde, Rathaus und Verwaltung. "Hier braucht man im wahrsten Sinne gute Weggefährten", hieß es süffisant.

Die Musik, der Wortwitz und die Szenen des "Normalen Haager Wahnsinns" begeisterten das Publikum sehr.

Am heutigen Samstag, 20. Februar 2016 ist ebenfalls Starkbierfest im Stadl von Grandls Hofcafé angesagt. Außerdem gibt es eine Zusatzvorstellung für all diejenigen, die es zu den ersten beiden Terminen nicht geschafft haben. Am 27. Februar 2016 sind noch einige Plätze frei. Gründe, Karten zu reservieren gibt es viele: Starkbier, Gaudi, Musik und Schmankerl in toller Atmosphäre. Ein Rundum-Sorglos-Paket also. Auf geht's zum Haager Starkbierfest.

Quelle: innsalzach24.de

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