Neu, aber noch nicht so ganz perfekt

Haag - Noch ist die Haager Schule nach der Generalversammlung nicht endgültig abgenommen, da gibt es erste Nachbesserungswünsche - beispielsweise bei der Mittagsbetreuung.

Haag - "Ein Schildbürgerstreich?" fragt eine Mutter: Eltern, die ihre Kinder von der Mittagsbetreuung abholen, muss von den Betreuerinnen einzeln die Tür per Hand geöffnet werden. Denn an dieser Tür gibt es zwar eine Kamera, aber keinen elektrischen Türöffner. "Hat für diese Kleinigkeit das Geld oder das Planungsgeschick nicht gereicht?"

Weder noch, sagen die Verantwortlichen für die Generalsanierung der Schule, die rund sieben Millionen Euro verschlungen hat. Es sei vielmehr so, dass sich während der drei Jahre dauernden Arbeiten einige Veränderungen ergeben hätten. Unter anderem wurde die Mittagsbetreuung im Haus umverlegt und zwar zu einer Tür, die dafür nicht vorgesehen war. Die war aber zu diesem Zeitpunkt schon bestellt - ohne Türöffner, so Architekt Schmuck.

Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Hermann Dumbs wundert sich über die Vermutung, dies werde wohl nicht nachgebessert, weil es ja Geld koste - rund 3000 Euro für eine geeignete Tür. "Bisher habe ich noch gar nichts davon gewusst." Er werde sich die Sache anschauen und nach einer Lösung suchen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass es für die Schule ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept gebe. "Wir können nicht jede Tür für jeden Benutzer öffnen."

Anschauen werden sich die Mitarbeiter des Bauamtes vor der Endabnahme auch noch viele andere Stellen: Die Mängelliste umfasst drei Seiten, was bei einem so großen Bauwerk völlig normal sei, wie versichert wird. koe

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Haager Land

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser