Unbeliebte Nachbarn ziehen umher

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Die Hügel im Bereich Höfen werden offensichtlich derzeit daraufhin untersucht, ob hier Bereitschaft zum Aufstellen eines Tetrafunk-Mastes besteht.

Gars - Das Thema Tetrafunk sorgt nun auch in Gars für Diskussionsstoff. Angeblich wird im Bereich Höfen nach einem Standort gesucht.

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Die Tetrafunk-Sendemasten für den geplanten digitalen Behördenfunk sind überall ungeliebte Nachbarn. So gab es massiven Widerstand in Reichertsheim, und auch in Teufelsbruck (Soyen) sorgten die Planungen für Ärger. In der Bürgerfragestunde zu Beginn der letzten Garser Gemeinderatssitzung wurde der Bürgermeister aufgefordert, für seine Gemeinde Informationen zu geben.

Norbert Strahllechner stellte fest, dass die Bürgermeister im Landkreis vor Kurzem tatsächlich bei einer Besprechung allgemein über den Tetrafunk informiert worden seien. Die konkrete Realisierung von Funkmast-Standorten sei dabei aber nicht angesprochen worden.

In Bezug auf Gars erläuterte er, dass vor zwei Wochen 20 besorgte Bürger aus dem Bereich Höfen zu ihm gekommen seien, weil sie von der Suche nach einem möglichen Sendemast-Standort durch die Firma Abel oberhalb von Gars gehört haben. Strahllechner erläuterte, dass verschiedene Orte untersucht würden und ein angesprochener Grundeigner bereits abgelehnt hat. Der Bürgermeister wird jetzt auf jeden Fall die Besitzer der infrage kommenden Standorte aufsuchen und ihnen Näheres dazu sagen.

Martin Oberbauer fragte nach, ob von Strahllechner "zur Objektivierung" öffentliche Informationsveranstaltungen zum Tetrafunk angedacht worden seien. Der Bürgermeister sieht eine Möglichkeit dazu aber erst, wenn tatsächlich ein Eigentümer einen Platz zur Verfügung stellt: "Für solche Infoveranstaltungen brauche ich auch Leute von der Bezirksregierung, und die kommen erst bei einem konkret gefundenen Standort." Rainer Hubl war allerdings der Meinung, dass man keine Infoveranstaltung mehr brauche, wenn "schon alles in trockenen Tüchern ist".

ba/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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