B15neu

Mayer: "Platzhaltervariante gestorben"

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Landkreis Mühldorf - "Die Platzhaltervariante der B15neu quer durch den Landkreis Mühldorf ist aus meiner Sicht gestorben." Dies betonte jetzt Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer:

"Die sogenannte Platzhaltervariante der B15neu quer durch den Landkreis Mühldorf ist aus meiner Sicht gestorben." Dies betont Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer nach einem Gespräch mit dem Präsidenten der Autobahndirektion Südbayern Paul Lichtenwald. Der Abgeordnete wird sich in den weiteren Verhandlungen in Berlin für eine Trasse der B15neu nahe der alten Straße einsetzen.

Mayer: "Abgesehen davon, dass ich eine Trasse Landshut-Heldenstein-Reichertsheim-Haag für nicht verwirklichbar erachte, erfüllt diese ursprüngliche Idee der Autobahndirektion eines nicht: Die Entlastung der Orte an der alten B15."

Dossier:

Folge wäre, so der Heimatabgeordnete, gewesen, dass man zusätzlich zur B15neu Ortsumgehungen z.B. von Taufkirchen/Vils und Dorfen hätte bauen müssen. Bei einer westlichen Variante, die den Landkreis Mühldorf nach Möglichkeit nicht berührt, wären die benötigten Ortsumgehungen beinhaltet. Südlich von Haag bestehe bereits ein breiter Konsens, dass die B15 bestandsnah ausgebaut werden soll.

MdB Mayer will erreichen, dass eine neue bestandsnahe Trasse in das Bewertungsverfahren des neuen Bundesverkehrswegeplans einfließt. Mayer: "Es kann nicht sein, dass eine Trasse, von der man schon jetzt weiß, dass sie nie kommt, in einem Bundesverkehrswegeplan steht. Für mich ist die östliche Trasse über Oberbergkirchen und Heldenstein vom Tisch und damit auch ein Ausbau der B12 zwischen Heldenstein und Reichertsheim."

Zum Sachstand "Bau der A94 Pastetten-Heldenstein" berichtete der Präsident der Autobahndirektion, dass die Arbeiten zwischen Pastetten und Dorfen planmäßig verlaufen. Dafür sind bis 2015 53 Millionen Euro angesetzt. Diese stünden auch zur Verfügung. Lichtenwald dankte für den Einsatz des Bundestagsabgeordneten. Mayer hatte zunächst 40 Millionen Euro und in einer zweiten Charge 13 Millionen Euro an Haushaltsmittel in die Region bringen können. Ab 2016 greift das ÖPP-Projekt. Der Abgeordnete sagte dem Autobahnpräsidenten volle Unterstützung zu, falls sich doch zusätzlicher Geldbedarf ergeben sollte.

Pressemitteilung MdB Stephan Mayer

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © pa

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