Wassertemperaturen steigen, Wasserstand sinkt

Gewässer in der Region leiden unter der Hitze

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Landkreis Mühldorf - Die Hitze setzt auch den Gewässern in der Region zu. Zwar ist die Wasserqualität bei vielen noch gut, allerdings steigen die Temperaturen. Um die Qualität der Gewässer zu erhalten und auch weiterhin darin baden zu können, können auch Badegäste mithelfen.

Die Wasserqualität der grünen Lagune in Ampfing sei gut. Diese würde wöchentlich von einem Prüflabor und monatlich vom Gesundheitsamt Mühldorf untersucht. Der Badeweiher in Heldenstein leide laut Bürgermeister Helmut Kiermeier sehr, berichten die OVB-Heimatzeitungen. Der Weiher benötige den Regen, damit sich das Wasser von den Badegängen der Menschen erholen könne. Dieser sei allerdings ausgeblieben. Sonst sei die Qualität hervorragend, da der Weiher aus einem Grundwasserbrunnen gespeist werde. Den Zustand des Flossinger Weihers in Polling fasst Bürgermeister Lorenz Kronberger wie folgt zusammen: "Bei uns schaut es gut aus". Auch Badegäste können mithelfen: den Weiher nicht als Toilette benutzen und sich an das Grillverbot halten. 

Am Inn bemerke man durchaus eine hitzebedingte Veränderung: er sei zwei Grad wärmer als sonst, nämlich 17 Grad. Zudem führe er weniger Wasser, was daran läge, dass die Zuflüsse in Tirol auch über weniger Wasser verfügen würden, wie Klaus Moritz, Leiter der Gewässerkunde des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim, gegenüber den OVB-Heimatzeitungen angab. Die Isen weise durch die anhaltende Hitze ebenfalls weniger Wasser und eine wärmere Wassertemperatur (22 Grad) auf

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Auch der Simssee weist bereits Folgen der Hitze auf: er schimmert durch ein erhöhtes Algenwachstum nun grünlich.

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/Peter Kneffel/dpa (Symbolbild)

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