Güterzugunfall in München war der Anfang

Südostbayernbahn-Pendlern reißt langsam der Geduldsfaden

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Mühldorf/München - Seit dem schweren Güterzugunfall im Münchner Osten am 28. April gibt es auf den Strecken der Südostbayernbahn immer wieder zum Teil lange Verspätungen. Den Pendlern reißt nun langsam aber sicher der Geduldsfaden.

Wie der Mühldorfer Anzeiger am Freitag berichtet, wurden Jahreskartenbesitzer für die Ausfälle bis 9. Mai pauschal mit 50 Euro entschädigt. Da sei die Stimmung noch gut gewesen, hieß es. Anschließend häuften sich jedoch die Probleme. Es gab in kurzen Abständen bis Ende Juni immer wieder schwerwiegende technische Störungen auf der Strecke Feldkirchen - Markt Schwaben, die die Landeshauptstadt mit dem Landkreis Mühldorf verbindet.

Ein defektes Streckenkabel, ein Personenunfall, eine weitere technische Störung, eine Türstörung oder eine Stellwerksstörung in Riem sorgten für Ausfälle, 40-minütige Verspätungen oder dafür, dass auf einem Streckenabschnitt, auf dem normalerweise drei Züge fahren, nur einer fahren konnte. Teilweise passierte das auch zu Stoßzeiten, also im Berufsverkehr. 

Güterzug entgleist bei München-Riem

"Es hat immer die selben Kunden erwischt", hieß es seitens der SOB gegenüber der Zeitung. Die Bahn kann den Unmut der Fahrgäste verstehen und will nun schnell für Verbesserungen und hat bereits erste Maßnahmen eingeleitet.

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Quelle: innsalzach24.de

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