Netzwerk für die Jugendarbeit

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Der Landkreis Mühldorf will die Gemeinden bei der Jugendarbeit unterstützen.

Mühldorf - Das Netzwerk interkommunale Jugendarbeit im Landkreis Mühldorf soll Gemeinden unterstützen, den Einstieg in die Jugendarbeit mit hauptamtlichem Fachpersonal zu erleichtern.

Der Landkreis will die Gemeinden bei diesem Vorhaben unterstützen.

Der Landkreis Mühldorf will in enger Kooperation mit den Gemeinden die Jugendarbeit verbessern. Matthias Ettinger, Diplom-Sozialpädagoge am Amt für Jugend und Familie, stellte das Projekt bei der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugendliche, Bildung und soziale Netzwerke in Neumrkt-St. Veit vor.

Ziel des Netzwerkes ist es, in den Gemeinden des Landkreises Bedingungen zu unterstützen, zu fördern, zu schaffen und zu pflegen, in denen Jugendarbeit möglich ist. "Die Jugendarbeit vor Ort will junge Menschen fördern und zu deren Entwicklung beitragen, damit sie gesellschaftliche Mitverantwortung übernehmen sowie sich sozial, kulturell und politisch engagieren", sagte Landrat Georg Huber.

Die Jugendarbeit vor Ort soll die Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten. Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit richten sich auch und vor allem an die nichtorganisierten Kinder und Jugendlichen. Jugendarbeit, so Ettinger, leitet vorbeugende Arbeit und erfüllt so Bildungs- und Freizeitfunktion. Dabei sollen alltagsnah demokratische Werte, Eigenverantwortung sowie soziale und kulturelle Schlüsselqualifikationen vermittelt werden. "Als Mittler bei Konflikten zwischen Jung und Alt schafft die Jugendarbeit vor Ort ein positives Klima", stellte Ettinger heraus.

Kernstück des Konzeptes ist die Möglichkeit für Gemeinden, sozialpädagogische Fachleistungen eines Jugendpflegers vor Ort im Rahmen von Stundenkontingenten buchen zu können. Für die jeweilige Gemeinde fällt dadurch nur der finanzielle Aufwand an, der dem gebuchten Zeitkontingent entspricht. Die Abstellung eines Jugendpflegers vor Ort erfolgt durch den Landkreis Mühldorf. Im Amt für Jugend und Familie steht den Jugendpflegern die Fachberatung Jugendpflege zur Verfügung und unterstützt im Rahmen ihrer Aufgaben vor Ort.

"Die Jugendarbeit vor Ort als offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein zusätzliches Angebot zur wichtigen Arbeit der Vereine vor Ort und trägt zum Wohle der ganzen Gemeinde bei", betonte der Landrat. Der Jugendhilfeausschuss sprach sich einstimmig für die Einführung des Angebotes aus.

Die Tatsache, dass durch dieses Buchungsmodell ein Jugendpfleger in mehreren Gemeinden tätig sein kann, führt idealerweise zu der Chance, intensiver und interkommunaler tätig zu werden. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen allen Gruppen und Verantwortlichen in einer Gemeiden wird dazu angestrebt.

sb/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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