Mayer: Klagen vermeiden

Landkreis - Viele Anlieger haben beim Bahnabschnitt Mühldorf-Tüßling Einwände. MdB Stephan Mayer (CSU) sucht nun ein Gespräch mit dem Eisenbahn-Bundesamt.

Die Einwendungen der Bahnanlieger im Bereich des sich in der Planfeststellung befindlichen Bahnabschnitts Mühldorf-Tüßling sind von Bundestagsabgeordnetem Stephan Mayer in Form einer Dokumentation an den Präsidenten des Eisenbahnbundesamtes Gerald Hörster nach Bonn weitergeleitet worden. Dies hatte der Abgeordnete bei einer von ihm organisierten Anliegerversammlung zugesagt.

Ziel: Klagen vermeiden

Dem Präsidenten teilte Mayer weiter mit, dass er bei einem persönlichen Gespräch mit ihm die Einwendungen im Detail besprechen will. Der Abgeordnete dazu: "Ein Ziel ist die Vermeidung von Klagen. Zum anderen erachte ich es für unabdingbar, dass im Streckenabschnitt Mühldorf-Tüssling der bestmöglichste und modernste Lärmschutz Anwendung findet. Herbei besteht nach unseren bisherigen Erkenntnissen noch erheblicher Nachholbedarf." Es bestehe vielmehr der Eindruck, dass die Anwohner mit Minimalstandards abgespeist werden.

Keine Lärmschutzwände aus Aluminium

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Genauso wie die bei der Versammlung am 24. Mai die Anlieger getan haben, lässt Bundestagsabgeordneter Mayer keinen Zweifel daran, was er darunter versteht: Lärmschutzwände aus Beton mit transparenten Elementen anstelle der geplanten kompakten Wände aus Aluminium. Ebenfalls aus seiner Sicht erstrebenswert wäre - wo das möglich ist - der Einbau der niedrigeren "C-Schalen", deren Erprobung zum Zeitpunkt des konkreten Einbaus der Lärmschutzwände abgeschlossen sein dürfte.

Mayer will sich auch der Problematik in dem Bereich der Stadt Mühldorf annehmen, in dem in Grundstücke von Anliegern erheblich eingegriffen wird. Hier würde der Bau einer Stützmauer sowohl eine Klage verhindern als auch die möglichen Kosten einer Besitzeinweisung, die die Baukosten der Mauer deutlich übersteigen, vermeiden.

Pressemeldung MdB Stephan Mayer

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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