"Lernen vor Ort" fortführen

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"Lernen vor Ort" soll im Landkreis Mühldorf bis 2014 fortgeführt werden.

Mühldorf - "Lernen vor Ort" soll im Landkreis Mühldorf weitergeführt werden. Der Landkreis hat beim Bundesministerium einen weiteren Förderantrag bis zum Jahr 2014 gestellt.

Übergeordnetes Ziel bleibt dabei der Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements für ein "Lebensbegleitendes Lernen" im Landkreis Mühldorf.

Konkret wurden in diesem Jahr bereits der Bildungsbericht auf der zweiten Bildungskonferenz vorgestellt (wir berichteten). Ein zweites Familiensymposium sowie die Förderung weiterer Arbeitstreffen und Bildungsgespräche sollen in diesem Jahr folgen.

In diesem Jahr soll "Lernen vor Ort" in die zweite Förderphase bis 31. August 2014 überführt werden. Die erste Förderphase des Bildungsministeriums läuft in diesem Jahr aus. Dieser neue Förderantrag soll es ermöglichen, dass die Weiterführung der bisherigen Arbeit gesichert ist. Der Förderantrag für den Zeitraum 2012 bis 2014 ist gestellt und vom Bayerischen Kultusministerium bereits befürwortet worden. Derzeit liegt er beim DLR (Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrt), das die Anträge für das BundesBildungsministerium auswertet. Landrat Georg Huber ist zuversichtlich, dass auch die zweite Förderphase im Landkreis umgesetzt werden kann. Schwerpunkt dabei ist der Ausbau des "Kommunalen Bildungsmanagement" sowie die Arbeiten am Bildungsmonitoring.

Die einzelnen Themenfelder Bildungsübergänge, Bildungsberatung, Familienbildung und Hochschulkooperation werden ebenso noch enger mit dem Bildungsmonitoring verknüpft. Das Bildungsmarketing im Landkreis hat nach wie vor den Auftrag bei der Entwicklung eines Konzepts für "Lebensbegleitendes Lernen, die regionalen Bildungsaktivitäten und die angestoßenen Strukturarbeiten aus dem Projekt heraus zu verbinden.

"Das übergreifende Ziel ist, Chancengerechtigkeit für die Bürger im Landkreis zu schaffen. Die Veränderungen, die mit dem demografischen Wandel einhergehen, als auch der Fachkräftemangel sind dabei Herausforderungen für die Herstellung sozialer Gerechtigkeit", stellte der Landrat heraus.

In den nächsten Jahren wird im Landkreis ein Bevölkerungsrückgang in der ausbildungsrelevanten Altersgruppe von 16 bis 19 Jahren von fast 30 Prozent zu erwarten sein. Diese Herausforderung soll, so der Landrat, durch eine "Verantwortungsgemeinschaft für Bildung" gemeistert werden. "Lernen vor Ort soll weiter dazu beitragen, dass wir dieser Verantwortung gerecht werden. Denn Chancengleichheit bedeutet Lebensqualität und Teilhabe", erklärte Georg Huber.

sb/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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