Jetzt außen und innen erneuert

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St. Agatha in neuem Glanz - und jetzt auch mit dem Bischofssegen.

Maitenbeth - Ein Pontifikalamt mit Weihbischof und das am Festtag der Kirchenpatronin St. Agatha: So wurde der Abschluss der Renovierung des Gotteshauses gefeiert.

Mit einem Pontifikalamt, zelebriert von Weihbischof Dr. Berhard Haßlberger, feierte man am Festtag der Kirchenpatronin St. Agatha den Abschluss der Renovierung des Gotteshauses. Damit wurde die unmittelbar nach Fertigstellung im Oktober kurzfristig ausgefallene Feier nachgeholt.

Die Fahnenabordnungen der Vereine und die Chorgemeinschaft Pfaffing trugen zu einem besonders festlichen Rahmen bei, bei dem Pfarrgemeinderatsvorsitzender Kurt Schrank nach dem feierlichen Einzug die Begrüßung und die Danksagung für die erbrachten Leistungen der Pfarrangehörigen übernahm. Weihbischof Dr. Haßlberger beglückwünschte die Pfarrei zu dem wieder als Schmuckstück dastehenden Gebäude und übermittelte an alle, die mitgewirkt, "angeschoben" und so das Werk möglich gemacht haben, seinen Dank. Dabei wies er auch auf die Kirchensteuerzahler hin.

In seiner Predigt ging er besonders auf das Markusevangelium ein, Jesus sei Symbol für die Liebe Gottes zu den Menschen und Mittelpunkt. Das Kirchengebäude zentral im Ort stehe als Symbol für die Mitte im Leben von vielen Generationen von der Geburt bis zum Tod und dem Leben danach.

Beim anschließenden Stehempfang in der Mehrzweckhalle, ausgerichtet von der Katholischen Frauengruppe, gab Kirchenpfleger Thomas Stark einen Überblick über die Arbeiten. Man wisse es sehr zu schätzen, so Stark, dass man so kurz nach der Außenrenovierung im Jahr 2006 vom Erzbischöflichen Orinariat wiederum Mittel erhalten habe: 70 Prozent der Bausumme, also über 87 000 Euro, seien von dort beigesteuert worden. Zuschüsse gab es auch vom Landesamt für Denkmalpflege und von der Gemeinde.

Starke bedankte sich bei einer langen Reihe von ausführenden Firmen für die erfolgreiche Zusammenarbeit, bei den Behörden und öffentlichen Stellen für die Unterstützung, bei den unzähligen ehrenamtlichen Helfern und Spendern, besonders beim Gastwirtsehepaar Bernert, das während der Renovierungszeit "Herberge" geboten hatte.

Die Pfarrangehörigen nutzten reichlich die Gelegenheit, um mit "ihrem" Bischof persönliche Worte zu wechseln.

Die umfassende Außenrenovierung des seit 1707 in der jetzigen Form dastehenden Kirchengebäudes war 2006 durchgeführt worden. Vergangenes Jahr war das Haus sechs Monate für die Arbeiten am Innenraum geschlossen. Es wurden schadhafte Putzstellen ausgebessert, die Verrußungen abgetragen und die Wände mit neuem Anstrich versehen. Die Altäre wurden gereinigt und konserviert, Figuren gereinigt und repariert, Kirchenbänke hergerichtet und mit einer effizienteren Heizung ausgestattet und neue Lampen installiert. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt rund 125 000 Euro.

für/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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