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Wie störend sind 40.000 Hähnchen?

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(Symbolbild)

Maitenbeth - Ein Masthähnchenstall für knapp 40.000 Tiere soll in Maitenbeth entstehen. Der Gemeinderat will vor einem Beschluss erst noch mehr Informationen.

Das Landratsamt Mühldorf hatte Maitenbeth zur Stellungnahme nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz aufgefordert: Josef Wimmer in Straß 2 will einen Masthähnchenstall mit 39.500 Tierplätzen bauen und betreiben. Zu diesem Antrag wurden bisher keine Nachbarn gehört, der nächste Anlieger war aber in der Sitzung anwesend.

Nach Aussage des Landratsamtes ist die Nachbaranhörung bei diesem Verfahren nicht nötig, da die Grenze für ein förmliches Verfahren auf Grund der geringeren Anzahl der Plätze für die Tierhaltung nicht erreicht werde. Die Gemeinde sei jedoch verpflichtet, nachbarschaftliche Belange zu würdigen.

Deshalb kam der Gemeinderat nach eingehender Diskussion zu dem Ergebnis, dass vor Zustimmung noch weitere Erkundigungen eingeholt werden sollen. Es sei nicht ersichtlich, welche Immissionen von der Lagerstätte für den Trockenmist, das sind Fahrsilos, ausgehen. Gleiches gelte für den Kadaverraum. Im Umkreis von gut einem Kilometer befinden zahlreiche Wohnhäuser, darunter auch zwei kleine Beherbergungsbetriebe.

Nach der Freigabe durch die Autobahndirektion beabsichtigt die Gemeinde auch, das Gewerbegebiet nach Osten zu erweitern. Dabei sind auch Wohnungen für Betriebsleiter und Betriebsangehörige vorgesehen. Hier sind die möglichen Beeinträchtigungen ebenfalls noch unklar. Schließlich würde der in Nord-Süd-Richtung gestellte Baukörper das sehr schöne bäuerliche Anwesen von der B12 aus verdecken.

In der nächsten Sitzung soll nochmals darüber beraten werden.

Beschlossen wurde die Aufstellung des Bebauungsplanes "Breitmösl-Ost". Das Architekturbüro 3d Dorfen wurde mit der Ausarbeitung eines Bebauungsplanentwurfes, die Verwaltung mit den weiteren Schritten im Bauleitplanverfahren beauftragt.

Dem Antrag von Thomas Köpernik und Christine Brandlhuber auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Innach 8 wurde ebenso das gemeindliche Einvernehmen erteilt wie dem Bauantrag von Josef und Michaela Lang auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück Innach 9.

grj/Wasserburger Zeitung

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