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Große Hilfsbereitschaft

Zwei Familien aus der Ukraine finden Zuflucht in Maitenbeth

Fühlen sich in Maitenbeth gut aufgenommen: (von links) Mykola, Nadia, Olena, Ivan, Katja, Margarita und Olga aus Kiew.
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Fühlen sich in Maitenbeth gut aufgenommen: (von links) Mykola, Nadia, Olena, Ivan, Katja, Margarita und Olga aus Kiew.

Der achtjährige Ivan leidet unter der Trennung vom Vater. Dieser musste im Kriegsgebiet in der Ukraine zurückbleiben. Doch der Rest der Familie ist jetzt in Sicherheit, weil Maitenbether Bürger zum wiederholten Male spontan geholfen haben.

Maitenbeth – Auch der Maitenbether Günther Djermester hat über seine Kontakte Ukraine-Flüchtlinge in seinem Elternhaus in der Hauserstrasse untergebracht. Innerhalb von nur drei Tagen wurden das komplette Haus geräumt, von ihm, seiner Familie und freiwilligen Helfern renoviert und mit Spenden so neu eingerichtet, dass zwei Familien dort komfortabel untergebracht werden konnten.

Beide stammen direkt aus Kiew. Ihnen ist mit Auto oder Zug die Flucht in den Westen gelungen. Sie sind jetzt in Maitenbeth gelandet. Alle betonen im Gespräch mit der Wasserburger Zeitung die freundliche Aufnahme seitens der Bevölkerung und die gute Unterstützung seitens der Gemeinde und der Behörden.

Derzeit sind sie noch dabei, mit Unterstützung von Günther Djermester alle notwendigen Unterlagen beizubringen.

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Katja musste ihren Mann in der Wohnung in Kiew zurücklassen, berichtet sie. Der achtjährige Ivan leidet am meisten unter der Trennung von Vater und Spielkameraden.

Sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen suchen derzeit Anschluss in Maitenbeth. Sie haben bereits Kontakte zu den ortsansässigen Vereinen aufgenommen. Mit Fußball beim FC Maitenbeth, Teilnahme an der Eltern-Kind-Gruppe der Fitnessabteilung oder auch nur mit einem Besuch des Kinderspielplatzes wollen die Familien jetzt versuchen, das Trauma der Kinder in Grenzen zu halten.

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