NS-Munition soll beseitigt werden

Kampfmittelräumung im Mühldorfer Hart: So viel zahlt der Freistaat 

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Kampfmittelräumung im Mühldorfer Hart: So viel zahlt der Freistaat 
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Landkreis Mühldorf/München – Für die Beseitigung der ehemals reichseigenen Munition im Mühldorfer Hart stellt der Freistaat Bayern fünf Millionen Euro zur Verfügung. Das hat der Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch (SPD) am Mittwochabend mitgeteilt.

„Heute haben wir im Haushaltsausschuss über den Nachtragshaushalt beraten“, schreibt Knoblauch in einem Post auf Facebook. „Die gute Nachricht: Es gibt 5 Mio. zur Beseitigung der ehemals reichseigenen Munition im Mühldorfer Hart.“ Diese müsse sachgerecht entfernt werden, so Knoblauch weiter. Es sei gut, dass der Freistaat dafür Geld zur Verfügung stellt. "Mein Dank gilt allen Kämpferinnen und Kämpfern, die sich mit ihren Vereinen über Jahrzehnte parteiübergreifend dafür eingesetzt haben."

Eine Lösung musste gefunden werden

Anfang März waren Probleme beim Bau der geplanten Gedenkstätte am Bunkerbogen bekannt geworden: Da liegen noch Kampfmittel im Erdreich. Das Gelände war nämlich nach dem Krieg als Sprengplatz für tausende Tonnen Munition genutzt worden. Diese Überreste zu beseitigen ist offenbar schwierig weil sie über eine weite Fläche verteilt sind und das geht in Summe stark ins Geld. Eine Lösung musste gefunden werden.

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Quelle: innsalzach24.de

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