Sparkasse stellt Trendbarometer vor

Neue Studie: "Die Deutschen und ihr Geld"

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Mühldorf am Inn - Auf welche Punkte achten die Deutschen bei der Geldanlage? Hohe Rendite oder doch lieber sichere Erträge? Eine Studie des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands klärt auf:

Der Trend ist stabil: 56 Prozent der Deutschen sind ausgesprochen zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Die Zahl der Unzufriedenen hat sich in den letzten zehn Jahren von 18 auf neun Prozent halbiert. Der niedrige Leitzins bereitet den Bundesbürgern jedoch die größten Sorgen bei der Ersparnisbildung.

Das sind einige der Ergebnisse des „Vermögensbarometer 2015 – Die Deutschen und ihr Geld“. Die aktuelle, repräsentative Studie wird seit 2001 im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) durchgeführt. Gerade in Zeiten großer Unsicherheiten aufgrund niedriger Zinsen besinnen sich die Deutschen auf klassische Tugenden wie Sparsamkeit und Vorsicht. „Sicherheit, Flexibilität und Verfügbarkeit sind die wichtigsten Kriterien für den Vermögensaufbau“, sagt Dr. Stefan Bill, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Altötting-Mühldorf. „Die Rendite folgt erst auf Platz vier. Auch in Zeiten des Niedrigzinses handeln die deutschen Sparer besonnen.“ Das Eigenheim sei nach wie vor eine der beliebtesten Anlagemöglichkeiten:

„Mit 53 Prozent sieht über die Hälfte der Bevölkerung darin weiterhin das beste Mittel für den Vermögensaufbau“, so der Vorstandsvorsitzende. Dieser Anteil sei im Vergleich zu den Jahren 2013 (50 Prozent) und 2014 (52 Prozent) weiter gestiegen. Allerdings steige auch die Zahl der Menschen, die monatlich nichts für die Altersvorsorge zurücklegen, hebt Bill hervor. „Mit 40 Prozent hat dieser Wert einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das betrifft vor allem Geringverdiener mit einem Nettoeinkommen von maximal 1.000 Euro“, betont er. Hier liege der Anteil der Menschen, die nicht regelmäßig fürs Alter sparen, bei 61 Prozent.

Deutsche öffnen sich für Wertpapiere

Trotz ihrer traditionellen Vorliebe für festverzinsliche Anlagen öffnen sich die Deutschen langsam der Vorstellung, in Wertpapiere zu investieren. „Unsere Umfrage hat ergeben, dass mittlerweile 59 Prozent der Befragten bereit sind, sich mit Wertpapieren als Alternative zum Zinssparen auseinanderzusetzen“, sagte Bill weiter.

Gerade Aktien geraten bei der Frage, welche Anlageformen die Menschen in der Niedrigzinsphase für passend halten, zunehmend in den Fokus. 36 Prozent der Befragten zeigten sich von deren Eignung überzeugt. Investmentfonds erachtet mittlerweile jeder Fünfte in der Niedrigzinsphase als zweckmäßig.

Vertrauen: Sparkassen liegen weiterhin vorn

Nach wie vor ist das Ansehen der Sparkassen hervorstechend: 55 Prozent der Bundesbürger bringen ihnen „(sehr) großes“ Vertrauen entgegen. „Dieser Wert liegt weit über denen anderer Finanzinstitute“, freut sich Bill. „An zweiter Stelle folgen die Volks- und Raiffeisenbanken mit 44 Prozent.“ Weitaus weniger Menschen vertrauen der ING-DiBa (22 Prozent), der Postbank (21 Prozent), der Commerzbank (18 Prozent) und der Deutschen Bank (17 Prozent).

Nicht nur in puncto Vertrauen liegen die Sparkassen vorn, sondern auch, wenn es um Beratung geht: 52 Prozent lassen sich bei Fragen rund ums Geld von einer Sparkasse betreuen. Das heißt, jedes zweite Beratungsgespräch über Vermögensbildung und finanzielle Vorsorge in Deutschland findet bei einem Sparkassenexperten statt.

Im Rahmen der Untersuchung für das „Vermögensbarometer 2015“ wurden insgesamt 1.900 Verbraucher im Alter ab 14 Jahren im Juli und August 2015 befragt. Die Publikation ist bei der Sparkasse im Internet erhältlich.

 

Pressemitteilung Sparkasse Altötting-Mühldorf

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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