Weiterer Hochwasserschutz in Planung und Bau

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Der Inn bei Mühldorf zum Hundertjährigen Hochwasser im Juni 2013.

Mühldorf - Im Landkreis wird derzeit vielerorts am Hochwasserschutz geplant, gefeilt und gebaut. Im Ernstfall will man gegen die Wasser von Inn, Isen und Rott gewappnet sein.

An den Flüssen Inn, Isen und Rott gehen die Maßnahmen zum Hochwasserschutz voran. Neben dem Schutzwall im Bereich der Kläranlage und der Firma ODU, sind millionenschwere Schutzmaßnahmen in Planung oder bereits im Bau, wie der Mühldorfer Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe berichtet. So geht es in Ampfing nur noch um Details: Für 1,2 Millionen soll dort ein Wall errichtet werden, der die Siedlung vom Westen Ampfings bis zur Straße nach Zangberg vor dem Isen-Hochwasser schützen soll. In Neumarkt-St. Veit wird für 3,2 Millionen der bestehende Schutz ertüchtigt.

Archivbilder 2013: Hochwasser am Inn in Mühldorf

Hochwasser am Inn

Das Problemkind im Landkreis ist jedoch Mößling. Obwohl es hier mit wenigen Mitteln möglich wäre, einen soliden Hochwasserschutz zu bauen, sei dieser von Grundstücksbesitzern und Landwirten bei Gesprächen im April jedoch abgelehnt worden, wie der Mühldorfer Anzeiger berichtet. Diese Absage zieht einen Rattenschwanz bis an die Frixinger Straße: Um dort ein neues Baugebiet zu schaffen, wäre der Hochwasserschutz in Mößling dringend notwendig, viele Mößlinger lehnen das neue Baugebiet jedoch ab.

Für insgesamt 2,4 Millionen Euro sind auch weitere Maßnahmen in Frixing und Erharting auf dem Plan. Am Inn wird in Waldkraiburg und Kraiburg nachgebessert.

Den ganzen Artikel lesen Sie auf ovb-online.de oder in den OVB-Heimatzeitungen. 

Quelle: innsalzach24.de

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