Wo ist Strom am günstigsten?

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Mühldorf/Altötting - Eine hohe Stromrechnung muss nicht sein: Je nach Gemeinde kann ein Wechsel des Stromanbieters mehr als 500 Euro im Jahr bringen.

Beinahe um zwölf Prozent steigen die Stromkosten 2013 im Durchschnitt. Eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden muss damit im nächsten Jahr rund 125 Euro mehr bezahlen, doch nicht jeder Anbieter erhöht die Preise. Trotzdem hat mehr als jeder zweite Deutsche noch nie seinen Anbieter gewechselt, zu unübersichtlich scheint der Tarifdschungel. Mit unserem Strompreisrechner können Sie nun bequem die Tarife in ihrer Region vergleichen. InnSalzach24 hat sich schon einen Überblick verschafft.

Teure Grundversorger machen Wechsel attraktiv

Wie viel man beim Stromtarif sparen kann, hängt vor allem davon ab, wie teuer der aktuelle Anbieter ist. Für die Mehrheit der Menschen in den Landkreisen Mühldorf und Altötting lautet das Fazit: Zu teuer. Der Grundversorger, also jener Anbieter, der in der Gemeinde die Mehrheit der Haushalte versorgt, ist in der gesamten Region deutlich teurer als der billigste Konkurrent. Eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4000 Kilowattstunden zahlt in Töging, Pleiskirchen und Niedertaufkirchen beim Grundversorger mehr als 1200 Euro. Mit knapp 1000 Euro kommen die Obertaufkirchner bei ihrem Grundversorger noch am günstigsten weg, doch auch sie können bei einem Anbieterwechsel sparen. Wenn sie zur billigsten Konkurrenz wechseln, sind es immerhin rund 286 Euro.

Am meisten bringt ein Wechsel den Menschen in Aschau, Pleiskirchen und Unterneukirchen. Dort kosten 4000 Kilowattstunden beim billigsten Anbieter gut 500 Euro weniger als beim Grundversorger. In Buchbach, Niedertaufkirchen, Emmerting, Mehring und Reischach spart ein Umstieg unter diesen Voraussetzungen noch rund 480 Euro. Am wenigsten lohnt sich ein Wechsel in Erharting, denn dort ist der Grundversorger relativ günstig und der billigste Tarif vergleichsweise teuer. Gut 250 Euro bringt einer vierköpfingen Familie da der Umstieg.

Achtung auf die Vertragsdetails

Wer heute den Anbieter wechselt, kann sich allerdings nur kurzfristig einer niedrigeren Stromrechnung sicher sein, denn viele Anbieter locken die Verbraucher mit einem Neukundenbonus. Fällt dieser im zweiten Jahr weg, steigt die Rechnung gerne mal um mehrere hundert Euro. Um weiterhin günstigen Strom zu beziehen, muss man erneut den Versoger wechseln - also Finger weg von langfristigen Verträgen. Unser Strompreisrechner informiert daher auch über eventuelle Boni und die Vertragslaufzeit der Tarife.

Quelle: innsalzach24.de

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