"Alle Anforderungen bewältigt!"

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Mühldorf - Eine durchweg zufriedene Bilanz für das vergangene Jahr kann die Mühldorfer BRK-Sanitätsbereitschaft des Roten Kreuzes ziehen - trotz personellen Wechsels.

"Trotz eines gewaltigen personellen Wechsels konnten nicht nur alle Anforderungen bewältigt werden, es standen am Ende 8.281 Einsatz- und Übungsstunden von der Betreuung des WM-Qualifikationsrennens des Mühldorfer Motorsportclubs bis zum Glückshafendienst beim Volksfest in der Bilanz", dies gab Bereitschaftsleiter Boris Hillmann nun beim Jahresessen im Ökonomiestadl bekannt. „Für unsere ehrenamtliche Arbeit galt nicht nur wegen dem kompletten Wegfall der Katastrophenschutzverpflichteten der Satz, dass nichts so beständig ist wie der Wandel. Dass es uns mit der Integration von vielen neuen Mitstreitern trotzdem gelungen ist alle an uns gestellten Anforderungen mit insgesamt 37 eingesetzten Köpfen zu erfüllen und damit sozusagen im Background die Arbeit der Veranstalter zu ermöglichen und im neuen Jahr die Mitgliederzahlen sogar noch zu steigern, dafür sage ich ein herzliches Dankeschön an meine Mannschaft“, so Boris Hillmann.

Im Einzelnen haben die Aktiven des Mühldorfer BRK allein 4.834 Stunden im Sanitätsdienst, 1296 Stunden ehrenamtlich im Rettungsdienst zum Wohle der Bevölkerung aufgewendet, 548 Stunden für die Mittelbeschaffung und 84 Stunden in der sozialen Arbeit vom Blutspendedienst bis zur Chiemsee-Schifffahrt geleistet.

„Die Bevölkerung erwartet von uns zu Recht, dass wir - wenn es wirklich Ernst wird - in der Lage sind, schnell und qualifiziert zu helfen. Deshalb stehen im vergangenen Jahr acht Übungen mit insgesamt 277 Stunden und 1.243 Ausbildungsstunden in der Bilanz“, stellte Bereitschaftsleiter Boris Hillmann heraus.

Das sich das Prinzip nur konsequentes Training macht den Meister durchaus ausgezahlt hat, macht die Tatsache deutlich, dass innerhalb von nur einem Jahr bereits die zweite erfolgreiche Wiederbelebung im Rahmen eines Sanitätsdienstes in Mühldorf den Einsatzkräften gelungen ist. Beide Patienten konnten zur weiteren Behandlung Notarzt und Rettungsdienst übergeben werden.

„Als Organisation mit Sicherheitsaufgaben beraten wir die Verantwortlichen aber auch schon präventiv über mögliche Gefahrenquellen und müssen auch auf ernstere Szenarien eingestellt sein und Mittel sowie Personal vorhalten. Dass das zwischen den Verantwortlichen der Stadt, der Polizei und anderen Organisationen erstellte Sicherheitskonzept gegriffen hat , lässt sich direkt aus der Einsatzstatistik des BRK beim Altstadtfest ablesen“, betonte Boris Hillmann. Denn bei dieser Veranstaltung musste in den letzten zwei Jahren nicht eine einzige durch Schlägerei bedingte Verletzung von versorgt werden. „Gut so, denn was Polizei und Sicherheitsdienst vorher entschärfen, dass brauchen wir hinterher nicht behandeln und die Bürger können in Ruhe eine tolle Party feiern“, freute sich Hillmann. Auch das gemeinsam erstellte Sicherheitskonzept für das Mühldorfer Volksfest habe sich nicht nur wegen der Festlegung eines Hubschrauberlandeplatzes bewährt.

In seinem Grußwort informierte der BRK-Kreisvorsitzende Johannes Trä die Mitglieder über geplante bauliche aber auch personelle Veränderungen – im BRK stehen in diesem Jahr auf allen Ebenen Wahlen auf dem Programm - ermutigte die Aktiven, sich hier intensiv einzubringen für die Weiterentwicklung der Organisation. „Ein neuer Kreisbereitschaftsleiter muss aus meiner Sicht in der Lage sein, Kräfte der einzelnen Standorte zu bündeln. Hierfür braucht die neue Kreisbereitschaftsleitung vor allem eine Fähigkeit: Eine hohe soziale Kompetenz“, griff Bereitschaftsleiter Boris Hillmann den Ball gerne auf.

Pressemeldung BRK Mühldorf

Quelle: innsalzach24.de

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