Soll Unfallschwerpunkt entschärfen

Darum verzögert sich die Fertigstellung des Kreisverkehrs

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Immer wieder, wie hier im Oktober 2018, krachte es bei Rechtmehring.
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Rechtmehring - Schon seit einer Weile laufen Bauarbeiten für einen Kreisverkehr, der den Unfallschwerpunkt an der Kreuzung von MÜ32 und MÜ43 entschärfen soll. Nun gibt es allerdings eine Verzögerung.

"Die Fertigstellung des Kreisverkehrs Rechtmehring war mit dem Hauptunternehmer bei der Auftragsvergabe für den 10. November vereinbart", berichtet Simone Kopf, Pressesprecherin des Landratsamts Mühldorf im Gespräch mit innsalzach24.de. "Ein Nachunternehmer des Auftragnehmers liegt bei den Pflasterarbeiten derzeit etwa zwei Wochen in Verzug." Aufgrund eines unvorhergesehenen, großen Altfundamentes in der Nähe der Ölpipeline der OMV sei am Anfang des Projektes eine Verzögerung von etwa eineinhalb Wochen entstanden. "Es entstehen keine Mehrkosten durch die Verzögerung!", betont Kopf.

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Nach Fertigstellung der Pflasterarbeiten würden noch Asphaltierungs-, Markierungs-, und Beschilderungsarbeiten erfolgen. "Die Bauarbeiten werden in der Woche vom 18. bis 22. November fertiggestellt. Im Anschluss erfolgt die Freigabe des Verkehrs." Noch im Februar hatte es gute Nachrichten für das Projekt gegeben. Nicht benötigten Mittel für den Vollausbau der Kreisstraße MÜ44 bei Unterreit konnten für den Kreisverkehr verwendet werden. Damit konnte das Projekt bereits 2019 umgesetzt und die Gesamtkosten in Höhe von 650.000 Euro abgedeckt werden.

Soll Unfallkreuzung entschärfen

An der Kreuzung ereigneten sich in der Vergangenheit immer wieder schwere Unfälle. Auch aus Sicht der Gemeinde hatte sie sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Zwar waren in Absprache mit Polizei und Verkehrsbehörden eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt worden, um die Kreuzung sicherer zu machen, doch diese zeigten insgesamt keinen Erfolg. Sogar eine Art Bürgerinitiative hatte sich gegründet.

"Ein Kreisverkehr ist unser Ziel", erklärte deren Initiator Thomas Spiegelmeier gegenüber innsalzach24.de."Dann gibt es vielleicht immer noch Unfälle, aber vielleicht nicht mehr so viele."

hs

Quelle: innsalzach24.de

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