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Zwei Jahre nach Inbetriebnahme

Wegen Corona wird die Schlüsselübergabe des Kinderhauses Rechtmehring erst jetzt gefeiert

Feierliche Segnung: Weihbischof Dr. Bernhard Haslberger bei der Einweihung des Kinderhauses in Rechtmehring.
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Feierliche Segnung: Weihbischof Dr. Bernhard Haslberger bei der Einweihung des Kinderhauses in Rechtmehring.

„Was lange währt, wird endlich gut“, begann Kirchenpfleger und Kindergarten-Verbund-Pfleger Friedl Köbinger seine Einführung zur Feier in Rechtmehring. Er meinte damit die aufgrund der Pandemie mehrmals verschobene Einweihung des Erweiterungsbaues des Kinderhauses, der bereits vor fast zwei Jahren bezogen wurde.

Rechtmehring – Der Festakt begann mit dem Gottesdienst im Schulhof, musikalisch umrahmt von der Gruppe Mosaik. Gerade rechtzeitig hatte es aufgehört zu regnen.

In seiner Predigt betone Hauptzelebrant Weihbischof Dr. Bernhard Haslberger der Stellenwert von „Ansehen und Würde“, der auch im Kinderhaus gelebt wird. Nach der Segnung einer Figur des heiligen Korbinians bewegte sich der Festzug unter den Klängen der Haager Schlossturm-Musi zum Kinderhaus, wo Haslberger dem Gebäude den kirchlichen Segen spendete.

Bürgermeister Sebastian Linner umriss in seinem Rückblick die Entstehung des Kinderhauses, dessen Ursprungsgebäude der ehemalige denkmalgeschützte alte Pfarrhof ist. Seit 1989 wird dieser als damals zweigruppiger Kindergarten unter genutzt. Damals wie heute unter kirchlicher Trägerschaft.

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Vor zehn Jahren erfolgte die Erweiterung um eine Kinderkrippe für zwölf Kinder. „Ich war mir nicht sicher, ob das einmal voll wird“ meinte er. Bereits einige Jahre später wurde der „Grüne Gruppenraum“, eine wechselnde Waldkindergartengruppe, errichtet und betrieben. Bald danach wurde aus Platzgründen zusätzliche Container aufgestellt, die bis zum Bezug des Erweiterungsbaues Ende 2019 benutzt und bewohnt werden.

Im März 2019 begann der Bau des jetzigen Erweiterungsbaues mit 557 Quadratmetern zusätzlicher Nutzfläche, der im Dezember desselben Jahres bezogen wurde und bereits wieder voll ausgelastet ist. Die Baukosten betrugen rund 1,6 Millionen Euro. Mit der Optimierung der Außenanlagen und dem Bau von zusätzlichen Parkplätzen sind es über 1,7 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 580.000 Euro, so Linner.

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Der ehemalige Landrat Georg Huber betonte, dass er als Privatperson da sei. Ihm sei unter anderem die unbürokratische Lösung mit der denkmalgeschützten Mauer zu verdanken, so Linner. Landtagsabgeordneter Marcel Huber sprach die gleichwertigen Lebensbedingungen von Stadt und Land an, die mit so einem Gebäude gestärkt würden. Architekt Thomas Schwarzenböck meinte, eine Schlüsselübergabe nach fast 2 Jahren Betrieb wäre nicht ganz passend und so übergab er der Leiterin Veronika Fluhrer und ihrer Stellvertreterin Regina Raab einen essbaren „Schlüssel“ aus Brotteig.

Steine aus dem Weg geräumt und zum Blühen gebracht

Fluhrer holte die handelnden Akteure nach vorne und fand für jeden die passenden Worte. Kirchenpfleger, Kita-Verbund-Pfleger und bis vor kurzem stellvertretender Bürgermeister Friedl Köbinger, der bei Beantragung und Bau die maßgebliche Schnittstelle zwischen Ordinariat, Gemeinde und Kindergarten bildete.

Hausmeister und gute Seele des Hauses Hermann Mitterhofer, Bürgermeister Sebastian Linner als Bauherr, Architiekt Thomas Schwarzenböck, Pfarrer Pawel Idkowiak als Vertreter des für den Betrieb verantwortlichen Katholischen KiTa Trägerverbundes Mariä Himmelfahrt Haag, stellvertretende Leiterin Regina Raab und die langjährigste Mitarbeiterin Andrea Engelmann. Als Dank überreichte sie jedem eine kleine Blume, die symbolisierte, dass sie „Steine, die im Weg waren zum Blühen gebracht haben“.

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