Motorradfahrer flog 30 Meter durch die Luft

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Rechtmehring - Das hätte auch tödlich enden können: Ein 22-jähriger Motorradfahrer wurde auf der B15 von einem Autofahrer übersehen. Es kam zu einem heftigen Zusammenstoß. Die Polizei ermittelt:

Ein Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und eines Pkw ereignete sich am Sonntag Nachmittag auf der B15 in Höhe der Abzweigung nach Allmannsau. Dort wollte ein 40-jähriger Pkw-Fahrer aus Sachsen-Anhalt, der in Richtung Wasserburg unterwegs war, nach links in Richtung Allmannsau abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem in der Gegenrichtung fahrenden 22-jährigen Motorradfahrer aus dem Gemeindebereich Buchbach.

Durch den Anstoß wurde der Motorradfahrer von seinem Bike geschleudert und flog nach Polizeiangaben etwa 30 Meter durch die Luft. Er streifte dabei ein Verkehrszeichen und landete dann in einem Graben, aus welchem er aber auch wieder herauskatapultiert wurde. Im Anschluss daran rutschte er über einen geteerten Radweg und kam nach etwa 70 Metern in einer angrenzenden Wiese zum Liegen. Das Motorrad wurde ebenfalls in diese Wiese geschleudert und kam 30 Meter von seinem Fahrer entfernt zum Liegen. Auf seinem Flug riss das Motorrad noch ein Verkehrszeichen aus dem Boden.

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Der Motorradfahrer hatte Riesenglück: Er wurde bei dem Unfall nur mittelschwer verletzt und vom Rettungshubschrauber in eine Münchener Klinik geflogen. Der an den beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf ca. 27.000 Euro geschätzt. Von der Staatsanwaltschaft wurde die Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens angeordnet, zumal das Motorrad mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein soll.

Pressemeldung Polizei Haag/aj/redis24

Quelle: innsalzach24.de

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