Viele Rettungskräfte mit Blaulicht und Horn unterwegs

Großalarm: Darum wird es laut zwischen Dorfen und Schwindegg

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Dorfen/Schwindegg - Am Freitagvormittag herrscht Großalarm zwischen Dorfen (Erding) und Schwindegg (Mühldorf). Der Grund ist jedoch harmlos: Es werden die "rettungsdienstlichen Strukturen" überprüft.

Der Verkehr zwischen Dorfen und Schwindegg nimmt immer mehr zu. Dazu trägt auch die Isentalautobahn A94 bei, die vor rund zwei Monaten eröffnet worden ist. Das ist mit ein Grund, warum am Freitagvormittag die "rettungsdienstlichen Strukturen" in diesem Gebiet überprüft werden. Es geht dabei darum, ob die Rettungsdienste innerhalb der empfohlenen Zwölf-Minuten-Hilfsfrist von Dorfen nach Schwindegg kommen könne und welche Wege zu unterschiedlichen Uhrzeiten am besten sind.

Um das zu testen, werden am Freitagvormittag zwischen 9 Uhr und 12.30 Uhr Kranken- und Notarztwagen zwischen der Klinik Dorfen und Schwindegg hin- und herfahren. Dabei werden sie auch Sondersignal und Martinshorn einschalten.

Die Testrouten:

  • Route 1: Buchbacher Str. - Hampersdorf - Grosskatzbach - Wasentegernbach - Schwindegg
  • Route 2: Buchbacher Str. - B15 bis zur St 2084 - Schwindkirchen - Schwindegg
  • Route 3: Buchbacher Str. - B15 bis zur A94 - AS Obertaufkirchen - Obertaufkirchen - Schwindegg

Um die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung und den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten, wird für jede Strecke ein eigenes Fahrzeug eingesetzt und die Routen werden parallel befahren. Das teilte das Erdinger Landratsamt vorab mit. "Wir bitten alle Bewohner der betroffenen Gebiete und alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und um Rücksichtnahme auf die dringend erforderlichen Fahrten."

mh/Pressemitteilung Landratsamt Erding

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / Stephan Janse

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