Startbeschluss für neues Gewerbegebiet

Maitenbeth - Es wird "Gewerbegebiet Thal-Süd" heißen und liegt südlich des bestehenden Gewerbegebietes in Richtung Neukirchen.

"Das war die kürzeste Sitzung seit vielen Jahren!", mit diesen Worten beendete Bürgermeister Josef Kirchmaier den öffentlichen Teil der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr. Nach knapp 40 Minuten hatte der Maitenbether Gemeinderat alle Punkte der Tagesordnung beschlossen.

Zu Beginn aber überreichte Bürgermeister Josef Kirchmaier Gemeinderat Anton Wierer ein Bild einer Maitenbether Künstlerin. Er feierte kürzlich seinen runden Geburtstag.

Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Startbeschluss für die Aufstellung des Bebauungsplanes "Gewerbegebiet Thal-Süd".

Abgrenzung vom bestehenden Gebiet

Den Namen "Thal-Süd" erhält das Gewerbegebiet, damit eindeutig klar ist, dass es sich hier um einen eigenen Abschnitt neben dem bereits bestehenden Gewerbegebiet "Thal" handelt, so Bürgermeister Josef Kirchmaier. Bebaut werden können dann nach Abschluss des Verfahrens die südlichen Grundstücke des bestehenden Gewerbegebietes in Richtung Neukirchen. Zu diskutieren gab es bei diesem Tagesordnungspunkt nichts, darüber waren sich alle einig.

Bereits in den vorangegangenen Sitzungen wurden zum neuen Gewerbegebiet verschiedene Beschlüsse gefasst, unter anderem die dafür notwendigen Änderungen im Flächennutzungsplan und die Angebotseinholung für ein Planungsbüro. Die Angebote hatte die Gemeindeverwaltung mittlerweile vorliegen. Die Vergabe fand in der anschießenden nichtöffentlichen Sitzung statt.

Gemeinderat Otto von Hören erkundigte sich, ob schon wieder neue Anfragen für das Gewerbegebiet bei der Gemeinde eingegangen sind. Bürgermeister Josef Kirchmaier informierte, dass mehrere Anfragen vorliegen, allerdings die Firmen sofort mit dem Bau beginnen wollten. "Und das können wir momentan nicht bieten", so Kirchmaier.

Ein Einfamilienhaus mit Doppelgaragen möchte ein in München wohnhaftes Ehepaar im Maitenbether Grieslweg 5 errichten. Die Gemeinderäte nahmen sich Zeit, sich mit dem vorliegenden Bauplan näher auseinanderzusetzen. Interessiert erkundigten sie sich nach der geplanten Erdwärmeheizung. Der anwesende Antragsteller informierte die Gemeindratsmitglieder ausführlich über seine Planungen. Auch darüber, dass das geplante Haus nicht innerhalb des im Bebauungsplan vorgeschriebenen Baufensters errichtet werden soll. Der Antragsteller begründete dies mit Wasseradern, die auf dem Grundstück gefunden wurden. Um diese zu umgehen und gesundheitliche Probleme zu vermeiden, beantragte er gleichzeitig mit dem Bauantrag diese Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Auch die eingeplanten Zwerchgiebel und die Größe der Doppelgaragen weichen von den Vorschriften ab.

Der Gemeinderat stimmte dem Antrag samt Befreiungen einstimmig zu und erteilte damit das notwendige gemeindliche Einvernehmen.

ret/Wasserburger Zeitung

Quelle: innsalzach24.de

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