137 Einsatzkräfte

Brandalarm im Rathaus - alles nur eine Übung

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137 Einsatzkräfte rückten zur Großübung an. 

Waldkraiburg - Wer sich am Samstagmittag in Nähe des Rathauses aufhielt, dürfte seinen Augen kaum getraut haben - auf einmal rückten 137 Einsatzkräfte an. Zu einer Großübung:

Am Samstag, gegen 14 Uhr, fand in Waldkraiburg eine Großübung der Feuerwehren und Rettungsdienste statt. An der Übung nahmen zehn Feuerwehren mit insgesamt 137 Einsatzkräften aus Waldkraiburg und den umliegenden Gemeinden Mühldorf, Altmühldorf, Ampfing, Kraiburg, Ebing, Pürten, St. Earsmus, Aschau und Heldenstein teil. Ausserdem beteiligt waren der Rettungsdienst des BRK mit 31, das THW mit zehn, die Polizei mit 13, der Katastrophenschutz mit sechs und die Kreisbrandinspektion mit 10 Einsatzkräften.

Folgendes Szenario wurde für die Großübung angenommen: Die Brandmeldeanlage des Rathauses schlägt Alarm, ein Erkundungstrupp der Feuerwehr rückt an und lokalisiert einen Brand im hinteren Teil der Tiefgarage. Die Alarmstufe wird daher ausgeweitet. Unmittelbar werden erste verletzte Personen aus dem betroffenen Teil der Tiefgarage geborgen. Unterdessen bricht ein weiterer Brand im Rathaus aus. Die dort eingeschlossenen Personen müssen mittels Drehleiter oder mit Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet werden. Durch den Brand in der Tiefgarage und die dort befindlichen Treibstoffe kommt es zu Explosionen.

Ein Team von etwa acht Personen hat die Großübung ein Dreivierteljahr vorbereitet, die dann mit pyrotechnischen Spezialeffekten und geschminkten „Verletzten“ realistisch dargestellt wurde. Am Ende zeigten sich die Verantwortlichen mit dem reibungslosen Ablauf der Übung sehr zufrieden.

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Quelle: innsalzach24.de

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