FSME-Infektionen

Zeckenbisse: Hohes Risiko in der Region

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Landkreis - Das Robert Koch Institut hat die heimischen Landkreise erneut als als besonders gefährdete Gebiete für Infektionen durch Zeckenbisse ausgewiesen.

Zur Zeckensaison droht einmal mehr die Infektion mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) die durch den Biss der Tiere übertragen wird. Grippeähnliche Symptome, Fieber und sogar eine Hirnhautentzündung können die Folge sein. Zu den Risikogebieten zählen einmal mehr auch die heimischen Landkreise, die teils der höchsten Gefahrenstufe zugeordnet sind. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Robert Koch Instituts hervor.

Insgesamt 80 Kreise in Bayern gelten demnach als Risikogebiet - und damit fast der gesamte Freistaat. Während das Risiko in einzelnen Teilen Bayern trotzdem recht gering ist, ist die FSME-Inzidenz (Zahl der FSME-Fälle innerhalb von fünf Jahren) in unserer Region sehr hoch. Stadt und Landkreis Rosenheim liegen in der mittleren von drei Kategorien. Die Landkreise Mühldorf, Altötting, Traunstein und Berchtesgadener Land gehören hingegen zur Gruppe der Regionen mit dem höchsten Risiko einer FSME-Erkrankung durch Zeckenbiss.

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist nicht die einzige Krankheit, die Zecken übertragen können. Auch verschiedene Arten von Borreliose werden häufig durch Zecken verbreitet, gelten im frühen Stadium aber als gut behandelbar.

Die Gesundheitsämter haben in diesem Jahr bereits auf einen frühen Beginn der Zeckensaison hingewiesen. Durch die warmen Temperaturen traten die Tiere in heimischen Wiesen und Wäldern bereits Mitte März wieder auf.

Das Robert Koch Institut weist auf den Sinn einer FSME-Schutzimpfung hin. Die Impfung wird für Menschen empfohlen, die in Risikogebieten wohnen, arbeiten oder sich dort aufhalten und dem Risiko von Zeckenbissen ausgesetzt sind.

Quelle: rosenheim24.de

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