Meridian-Pannenstart

Herrmann droht BOB mit Sanktionen

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Landkreis - Der Pannen-Start des Meridian ruft nun auch den bayerischen Verkehrsminister Joachim Herrmann auf den Plan. Er spricht von einer "Zumutung" für die Pendler.

In einer Pressemitteilung vom Sonntag schließt der Innen- und Verkehrsminister weitere rechtliche Schritte gegen die BOB nicht aus. Die Strafzahlungen, die von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) verhängt wurden, begrüßt Hermann.

Außerdem drohte der CSU-Politiker damit, dass die BOB bei künftigen Ausschreibungen einen Nachteil haben werde, wenn man die derzeitigen Mängel nicht schnell beseitigen kann. Den Meridian-Kunden empfahl Hermann ihr Recht auf Rückerstattung von Fahrkosten bei Verspätungen "konsequent geltend zu machen".

Zugausfälle auch am Wochenende

Wie der Radiosender Bayernwelle berichtet, kam es auch am Wochenende auf der Zugstrecke Salzburg-München zu großen Problemen. Viele Züge der Bayerischen Oberlandbahn fielen komplett aus, so der Radiosender. Andere hatten eine Verspätung. Begründet wurde das zumeist mit "technischen Störungen". Ersatzbusse waren im Einsatz.

Wie die Bayernwelle weiter meldet, bot die BOB immerhin einen Sonderzug zum Salzburger Christkindlmarkt an.

Vergabe hinterfragen

Der Landtagsabgeordnete Klaus Steiner (CSU) aus Übersee will nun hinterfragen, wie es zur Vergabe der Strecken an die BOB gekommen ist, berichtet das Oberbayerische Volksblatt am Montag. Schließlich sei die BOB im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft nur "im hinteren Drittel rangiert", so Steiner gegenüber dem OVB.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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