Rosenheimer auf Philippinen ermordet

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Rosenheim/Dumaguete - Die Polizei steht vor einem Rätsel: Auf den Philippinen ist ein Kaufmann aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim brutal ermordet worden.

Die Bluttat ereignete sich in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 2013 im Wohnhaus des Toten in Dumaguete auf der phlippinischen Insel Negros. Frank B., der aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim stammt, wurde am Morgen von zwei Hausausangestellten gefunden. Der 50-Jährige lag nahe einer Treppe in seinem Blut auf dem Boden. Er hatte eine klaffende Halswunde, Stichverletzungen in Brust und Bauch und eine Verletzung am linken Handgelenk. In einer Spüle im Haus entdeckten die philippinischen Ermittler unter einem Handtuch ein Küchenmesser, das als Tatwaffe gilt. Frank B.s Handy und seine Geldbörse sind verschwunden. Trotzdem sprechen die Ermittler nicht vorschnell von einem Raubmord.

Der 50-jährige Frank B. lebte bereits seit mehreren Jahren überwiegend auf den Philippinen, war aber auch weiterhin regelmäßig an seinem Zweitwohnsitz im Landkreis anzutreffen. Er war mit einer Filipina verheiratet, die sich zum Zeitpunkt des Verbrechens in Deutschland aufhielt.

Da die Hintergründe der Tat noch unklar sind, hat die Rosenheimer Kripo im Zuge der Amtshilfe die Ermittlungen im bayerischen Umfeld des Getöteten aufgenommen. Dies sei Routine, sagte ein Sprecher gegenüber rosenheim24. Es gebe derzeit keine Hinweise, dass eine Spur konkret nach Deutschland führe.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (SYMBOLBILD)

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