Malteser raten zu Rauchmeldern

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Ein Rauchmelder wie dieser kann Leben retten.

Landkreis - In der Weihnachtszeit sorgen brennende Adventskränze und andere Kerzenhalter für erhöhte Brandgefahr. Das sind die Sicherheits-Ratschläge der Malteser:

Mit der Adventszeit steigt auch das Risiko für Wohnungsbrände, denn schnell fängt ein trockener Adventskranz oder sonstige Tischdekoration Feuer. Die Folge: Bis zu 35 Prozent häufiger brennt es von November bis Januar im Vergleich zum Rest des Jahres. Gerade ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen sind dadurch besonders gefährdet. Diesem Personenkreis raten die Malteser zu einer Kombination von Hausnotruf und Rauchmeldern, die Leben retten kann.

Viele Senioren möchten im Advent -und in der Weihnachtszeit nicht auf die gemütliche Atmosphäre echter Kerzen aus Wachs verzichten. „Im Weihnachtstrubel hat man aber schnell vergessen, die Kerzen am Adventskranz auszublasen“, weiß Stefan Lackner, Verantwortlicher für den Hausnotruf im Bezirk Ost-Oberbayern. Gefährlich wird das vor allem am Abend. „Nachts schläft auch der Geruchssinn, sodass man die gefährlichen Brandgase nicht bemerkt“, so Lackner. Daran erstickt der Großteil der 600 Menschen, die jährlich in Deutschland bei Wohnungsbränden ums Leben kommen.

Ein Rauchmelder, der seit Anfang des Jahres auch in Bayern für Neubauten schon Pflicht ist, kann Leben retten und oft schlimmere Verletzungen und großen Sachschaden verhindern. „Die Malteser befürworten die Rauchmelderpflicht ausdrücklich“, sagt Lackner. Vor allem für Senioren sei eine Kombination aus Hausnotruf und Rauchmelder sinnvoll, weiß der Hausnotrufexperte und erklärt die Funktionsweise anhand eines Beispiels: „Im vergangenen Jahr fing das Adventsgesteck auf dem Küchentisch einer Seniorin plötzlich Feuer. Der Rauchmelder schlug an und die Seniorin flüchtete ins Treppenhaus. Zum Glück alarmierte der Rauchmelder über Funk und Hausnotrufgerät die Malteser Servicezentrale. Die sofort informierte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und damit Schlimmeres verhindern.“

Im Gegensatz zum normalen Rauchmelder müssen sich die Senioren auch keine Gedanken über den Batteriewechsel machen, denn diesen übernehmen die Malteser im Rahmen der jährlichen Wartung. Darüber hinaus funktioniert das Hausnotrufgerät wie gewohnt: Wenn jemand beim Weihnachtsputz ausrutscht, über das Kabel einer Lichterkette stolpert oder sich durch all den Trubel unwohl fühlt, kann er per Knopfdruck Sprechkontakt zu den Maltesern aufbauen und Hilfe rufen.

Pressemitteilung Malteser

Quelle: rosenheim24.de

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