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Landkreis - Mit einer Digital-Offensive starten die OVB-Heimatzeitungen ins neue Jahr. Ab sofort steht die komplette Zeitung allen Vollabonnenten als ePaper kostenlos zur Verfügung.

2013 folgen weitere digitale Produkte, um den Lesern noch mehr Möglichkeiten zu bieten, ihre Zeitung zu lesen. Im Interview erläutern Geschäftsführer Oliver Döser und Redaktionsleiter Willi Börsch die Pläne.

Die OVB-Heimatzeitungen starten ihre Digital-Offensive. Was genau darf man sich da vorstellen, wie funktioniert es?

Döser: Wir wollen unseren Lesern noch mehr bieten. Das Projekt umfasst mehrere Schritte. Es beginnt heute damit, dass alle Vollabonnenten kostenlosen Zugang zum ePaper haben, also zu elektronischen Versionen aller OVB-Heimatzeitungen. Es handelt sich um 1:1-Ausgaben. Diese können sie über das Internet bequem und einfach abrufen. 2013 kommen weitere digitale Angebote dazu, unter anderem die Zeitung als App für iPhone und iPad. Außerdem wird ovb online komplett überarbeitet.

Werden die Kosten für den Leser überschaubar sein?

Döser: Keine Sorge. Das Voll-Abo wird zum „All-inclusive-Paket“. Der Leser erhält einen deutlichen Mehrwert, zahlt aber keinen Cent zusätzlich. Das ist ja das Besondere an unserer Offerte.

Und wie funktioniert das Ganze? Ist besonderes technisches Verständnis erforderlich?

Döser: Nein, es geht ganz einfach. Die Leser müssen sich nur kurz registrieren und können sofort loslesen. Wer bereits registriert ist, meldet sich einfach an: Auf www.ovb-heimatzeitungen.de/epaper stehen alle Infos.

Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Döser: Heutzutage spielen Internet und Digitalisierung eine ganz entscheidende Rolle, speziell für junge Leute. Darauf müssen wir uns als zukunftsorientiertes Medienhaus einstellen. Außerdem wollen wir den Lesern neue Möglichkeiten der Zeitungslektüre bieten. In unserer immer mobileren Welt sind die Menschen viel unterwegs und wollen dennoch wissen, was daheim passiert. Deshalb bieten wir diese Produkte auch unter dem Motto „Immer überall daheim“ an.

Herr Börsch, wie sehen Sie als Redaktionsleiter dieses neue Angebot?

Börsch: Die Redaktion hält das Angebot nicht nur für sinnvoll, sondern sogar für alternativlos, um mal ein Modewort zu benutzen. Wir stehen mit den OVB-Heimatzeitungen im bundesweiten Vergleich außerordentlich erfolgreich da und sind stolz auf unsere treue Leserschaft, die die Gesellschaft in ihrer ganzen Breite und Vielfältigkeit widerspiegelt. Aber die Zeiten ändern sich. Wir wissen aus vielen Gesprächen mit Lesern, dass das Interesse an digitalen Formen der Zeitungslektüre in den letzten Jahren steil nach oben gegangen ist. Dem wollen wir Rechnung tragen, ohne unser Herzstück, die gedruckte Zeitung, zu vernachlässigen.

Warum verlangen Sie von Ihren Vollabonnenten kein Geld für das ePaper-Angebot?

Börsch: Die sechsmonatige Einführungsphase war so erfolgreich, dass uns klar wurde, welche Bedeutung ePaper inzwischen für unsere Leser hat. Natürlich beobachten wir den weltweiten Trend, dass Sie auch im Internet für Qualitätsjournalismus zahlen müssen. Das ist vom Ansatz her nicht falsch. Aber die OVB-Redaktion betrachtet solche Themen vorrangig aus der Sicht des Lesers. Nicht von ungefähr sind wir 2009 als Deutschlands leserfreundlichste Zeitung ausgezeichnet worden. Wir sind der Meinung, dass unser Angebot die Leser-Blatt-Bindung noch mal verstärken wird. Das ist mehr wert als ein paar Zusatzeinnahmen. Zum Glück denkt auch unsere Geschäftsführung langfristig. Und dass der Nicht-Abonnent künftig zahlen muss - ja, wo ist denn da das Problem? Er bekommt speziell auf ihn zugeschnittene Alternativangebote. Die gedruckte Zeitung, auf Neudeutsch Print, wird von dieser Lösung profitieren.

Welche Vorteile sehen Sie für den Abonnenten?

Börsch: Ganz einfach: Durch die neuen digitalen Produkte kann er seine Zeitung lesen, wie, wann und wo er möchte. Am Frühstückstisch, im Zug oder am Arbeitsplatz. Das ist ein ganz großes Plus und macht den Zugang zu unseren Inhalten flexibler und individueller.

Herr Döser, sehen Sie das auch so? Besteht bei so vielen digitalen Angeboten wirklich nicht die Gefahr, Print aus den Augen zu verlieren?

Döser: Ein klares Nein. Wir errichten gerade ein neues Druckzentrum. Der Verlag investiert in die Zukunft der gedruckten Zeitung, weil wir überzeugt sind, dass sie dauerhaft ihre Leser finden wird. Wir erweitern nur das Angebot, damit alle Zielgruppen optimal bedient werden.

Mit welchen Veränderungen ist noch zu rechnen?

Döser: Ab 2013 wird es weitere digitale Angebote geben, unter anderem alle Inhalte der OVB-Heimatzeitungen auch auf www.ovb-online.de. Bisher haben wir dort nur eine Auswahl eingestellt. Für Vollabonnenten ist auch das kostenfrei. Nicht-Abonnenten erhalten eingeschränkten Zugriff und können jeden Monat einige Beiträge gratis lesen. Wenn sie mehr nutzen möchten, bekommen sie dazu zahlreiche Möglichkeiten. Zum Beispiel ein „Digital-Abo“. Aber ich betone noch einmal: Bei Vollabonnenten ist alles im Paket enthalten. Sie sind und bleiben unsere Premium-Kunden.

Die Vorteile auf einen Blick:

- Immer überall daheim Ob im Zug, im Büro oder auf Reisen

- Sie sind immer und überall informiert.

- Mobil Sie können Ihr ePaper über PC, Notebook oder iPad abrufen.

- Das gleiche Lesegefühl Das ePaper ist wie die Zeitung bequem durchzublättern.

- Recherche Inhalte, Themen oder Ereignisse schneller finden.

- Barrierefrei Optimale Lesbarkeit durch einfaches Vergrößern.

- Ausschneiden und teilen Speichern und verschicken Sie interessante Artikel.

ePaper lesen: So wird's gemacht

- Einfach auf www.ovb-heimatzeitungen.de/epaper gehen.

- Daten eingeben und registrieren. Sie erhalten umgehend eine Bestätigungs-E-Mail.

- Mit Nutzername und Kennwort anmelden und loslesen.

Die Anmeldung dauert keine fünf Minuten. Bereits registrierte Nutzer können sich sofort einloggen und lesen. Noch Fragen? Dann wählen Sie einfach unsere Hotline: 0 80 31/21 32 13. Dort sind wir für Sie erreichbar: Montag-Freitag: 8- 20 Uhr. Samstag, 8. Dezember: 10 - 16 Uhr. Sonntag, 9. Dezember: 10 - 16 Uhr.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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