Wegen Antwortschreiben zu Brennerzulauf

Landkreis-Bürgermeister kritisieren Minister Dobrindt scharf

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Bundesverkehrsminister Dobrindt.

Landkreis - Der Zulauf zum künftigen Brennerbasistunnel sorgt auf bayerischer Seite weiter für Unmut. Diesmal im Mittelpunkt: Die Bürgermeister von neun Landkreis-Gemeinden und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Montag berichtet, empfinden die Gemeindeoberhäupter von Aschau, Frasdorf, Neubeuern, Nußdorf, Riedering, Rohrdorf, Samerberg, Schechen und Stephanskirchen die Antworten des Ministers auf ihre zwölf brisanten Fragen zu dem Mega-Projekt als dürftig.

Die Rathauschefs wollten zum Beispiel wissen, vor welchem rechtlichen Hintergrund die Planungen für zwei eventuelle weitere Gleisanlagen zu sehen sind. Die Antwort soll - wie auch bei anderen Fragen - sehr vage ausgefallen sein. "Das Vorgehen des Ministers ist, zurückhaltend formuliert, unglücklich, zumal gleichzeitig von uns erwartet wird, dass wir uns an den weiteren Gesprächen beteiligen", erklärte Stephanskirchens Bürgermeister Reiner Auer dem OVB

Auer will zwar genau wie seine Kollegen den weiteren Dialog fortsetzen, machte jedoch im OVB klar: "Ich will als kritischer Begleiter dabei sein und werde nicht zulassen, dass Dinge im Hintergrund besprochen werden, ohne dass die Öffentlichkeit davon Kenntnis erlangt“, sagt er. Aus Steuermitteln finanzierte Milliardengräber gebe es bereits genügend, hieß es weiter. Auch die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig stufte die Antwort des Ministers als "nicht gerade glücklich" ein.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

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