Für Autofahrer schlecht sichtbar

So kommen Ihre Kinder sicher in der Schule an

Landkreis - Im Winter sind Kinder für Autofahrer besonders schlecht sichtbar. Der Spruch 'viel hilft viel' trifft in diesem Fall voll zu - so schützen Sie Ihre Kleinen:

+++ BITTE TEILEN +++Die Schüler der Feldmochinger Grundschule hatten noch eine spezielle Bitte direkt an alle Autofahrer...

Posted by Polizei München on Mittwoch, 16. September 2015

Kinder auf dem Schulweg müssen gerade in Herbst und Winter für Autofahrer gut sichtbar sein - allein deswegen schon, weil sie klein sind und Autofahrer sie deshalb schlechter erkennen. Helle Kleidung in leuchtenden Farben ist deshalb wichtig. Jacke, Hose oder Rock und Helm sollten zudem reich mit Reflektoren bestückt sein. Großzügige Reflexionsfädchen sorgen auf dem Ranzen für auffallendes Strahlen. Eingehaltene Normen und das GS-Zeichen sind dabei ein Indiz für gute Qualität. Darauf weisen die Kommunale Unfallversicherung Bayern und die Bayerische Landesunfallkasse und (KUVB/Bayer. LUK) hin.

Lichtkegel wandern von unten nach oben

Der Lichtkegel eines fahrenden Autos "wandert" von unten nach oben. Deshalb sind Reflektoren im unteren Körperbereich besonders wichtig, etwa in Form von Klettbändern für Waden oder Fußknöchel. An Jacke oder Mantel sollte es Reflektoren an den Seiten, vorne und hinten geben. "Der Spruch 'viel hilft viel' trifft hier voll zu", sagt Elmar Lederer, Geschäftsführer der KUVB und der Bayer. LUK. Je mehr Reflektoren ein Kind trägt, desto eher sieht es der Autofahrer und kann angemessen reagieren."

Die Qualität macht den Unterschied

 Schulranzen tragen serienmäßig Reflektoren, doch unterscheiden sie sich in Größe und Qualität. Eltern sollten auf große reflektierende Flächen achten, ebenso auf Streubreite und Reflexionsgrad. Sie geben an, wie stark und aus welchem Winkel einfallende Lichtstrahlen zurückgeworfen werden. Da solche Details im Geschäft schwer prüfbar sind, lohnt es sich, Tests wie die der Stiftung Warentest zur Beschaffenheit von Reflektoren zu lesen. Indizien für Qualität sind ferner das Siegel für Geprüfte Sicherheit (GS-Prüfzeichen) und die Deutsche-Industrie-Norm (DIN) 58124. Sie legt fest, dass mindestens zehn Prozent der Rück- und Seitenflächen eines Schulranzens aus retroflektierendem Material sein müssen. Dritte im Bunde ist die EU-Norm EN 13356, die die Leuchteigenschaften von Reflektoren regelt. Diese Angaben sind meist im Ranzen selbst oder auf einem Beipackzettel zu finden.

Kein Elterntaxi zur Schule

Besorgte Eltern sollten einen Fehler nicht machen: ihre Kinder zur Schule chauffieren. Denn Autofahren ist nicht immer die sicherste Variante, und es ist wichtig, dass Kinder Bewegung und frische Luft bekommen. Auf jeder Strecke, die die Schülerinnen und Schüler selbst zurücklegen, trainieren sie zudem ihre Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit.

Bei der KUVB und der Bayer. LUK sind rund 2,6 Millionen Kinder in Tageseinrichtungen, Schüler und Studierende gesetzlich unfallversichert. Weitere Informationen gibt es unter www.kuvb.de

Pressemitteilung Kommunale Unfallversicherung Bayern/Bayerische Landesunfallkasse

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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