Erster Schultag

Großer Tag: Abc-Schützen am Start

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Auf geht's in einen neuen Lebensabschnitt. Schulstart in den Landkreisen.

Landkreis - Der erste Schultag ist für viele von uns noch in positiver Erinnerung. Jetzt starten insgesamt rund 110.000 Erstklässler in Bayern ins erste Schuljahr. Wir haben die Bilder:

Schultüte gepackt, Ranzen auf dem Rücken, jetzt beginnt der "Ernst des Lebens" wie es oft Oma und Opa uncharmant behaupten.

Lesen Sie hier:

So kommt Ihr Kind sicher zur Schule

Neuerungen in diesem Schuljahr

In den Kommunen beginnt das Schuljahr mit viel Motivation, aber auch Herausforderungen.

Landkreis Mühldorf am Inn

Der Landkreis Mühldorf notiert in diesem Schuljahr mehr Schulanfänger als im vergangenen. Insgesamt werden 952 Kinder eingeschult, nicht in der Zahl enthalten sind die Kinder, die in Privatschulen gehen werden. Im Vorjahr waren es 924 Schüler. Gleichgewicht herrscht bei der Zahl der Buben (473) und den Mädchen (479).

Grußwort des Mühldorfer Landrats Georg Huber

Liebe Kinder, liebe Eltern,

der Sommer ist vorbei, der Herbst kommt und das neue Schuljahr beginnt! Ganz besonders aufgeregt sind bestimmt unsere ABC-Schützlinge, die zum ersten Mal eine Schule besuchen dürfen. Ihnen wünsche ich an dieser Stelle ganz viel Erfolg beim Lesen, Schreiben und Rechnen lernen und neue Freundschaften. Aber auch für die Eltern ist die Zeit, wenn sie ihre Kinder erstmals in die Schule schicken, sehr aufregend. Ganz herzlich bedanke ich mich schon jetzt bei Ihnen, liebe Eltern, dass Sie Ihre Kleinen liebevoll in den neuen Lebensabschnitt begleiten und sie beim Lernen und Hausaufgaben machen unterstützen. Nun wünsche ich allen – egal ob Groß oder Klein – einen wunderbaren Schulstart und drücke ganz fest die Daumen für gute Noten und Bewertungen!

Georg Huber

Landrat

Landkreis Altötting

Im Landkreis Altötting gehen ab sofort 862 Schulanfänger zum Unterricht. Mit 21,2 Schülern durchschnittlich pro Klasse sind die Klassenstärken in der Grundschule etwas größer als im Vorjahr.

Personalsituation an den staatlichen und privaten Volksschulen

An den 31 Grund- und Mittelschulen und 3 Privatschulen werden zu Schulbeginn

voraussichtlich 480 Lehrkräfte (Grundschule, Mittelschule, Fachlehrer)

unterrichten.

Es stehen insgesamt 25 mobile Reserven (GS/MSL: 23 / FL: 2) zur Verfügung (davon bereits einige verplant). Zusätzlich stehen zwei weitere Lehrkräfte für die Einrichtung von Deutsch-Förderklassen oder Übergangsklassen bereit.

Besondere Unterrichtseinrichtungen:

Flexible Grundschule

An der Grundschule Unterneukirchen und neu an der Grundschule Stammham konnten 3 Klassen nach dem Modell „Flexible Grundschule“ eingerichtet werden. Diese Klassen werden von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 1 und 2 besucht. Ziel dieses Konzeptes ist es, eine individuelle Förderung der Kinder zu gewährleisten. Durch die flexible Verweildauer von ein bis drei Jahren in der Eingangsstufe sollen sowohl schwächere als auch stärkere Schülerinnen und Schüler ihren Ansprüchen entsprechend unterrichtet und gefördert werden. Die Heterogenität der Schülerschaft wird in besonderer Weise durch individualisierende Lernangebote, durch innovative Arbeitsformen sowie kooperative Arbeitstechniken berücksichtigt.

Jahrgangskombinierte Klassen

Über die Flexible Grundschule hinaus konnten noch weitere 7 jahrgangskombinierte Klassen an staatlichen Grundschulen gebildet werden.

Mittagsbetreuung und offene Ganztagesangebote

An den meisten Schulen gibt es Betreuungsangebote (normale Mittagsbetreuung, verlängerte Mittagsbetreuung oder offene Ganztagesangebote).

Grundschule:

Josef-Guggenmos-Grundschule Altötting: 3 Klassen

Johannes-Hess-Schule Burghausen 1 Klasse

Max-Fellermeier-Grundschule Neuötting: 4 Klassen

Maria-Ward-Mädchenvolksschule Heiligenstatt (Privatschule): 2 Klassen

Mittelschule:

Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting: 5 Klassen

F.X. Gruber-Mittelschule Burghausen: 3 Klassen

Mittelschule Burgkirchen/Alz: 3 Klassen

Mittelschule Garching: 5 Klassen

Comenius-Mittelschule Töging a. Inn: 3 Klassen

Situation der Schüler mit Migrationshintergrund

Sogenannte „Migrations-Klassen“ konnten an der Josef-Guggenmos-Schule in Altötting in der 2. und 3. Jahrgangsstufe und an der Max-Fellermeier-MS-

Neuötting in der 5. Jahrgangsstufe gebildet werden.

Insgesamt stehen für die Unterrichtung in der deutschen Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund sowie besonders auch für neu hinzukommende

Asylbewerber 275 Stunden in Form von Vorkursen und Deutschförderkursen zur Verfügung. Daneben stehen zwei Lehrkräfte zur Einrichtung von Deutsch-Lernklassen bzw. Übergangsklassen bereit.

Landkreis Rosenheim

2196 Erstklässler im Landkreis Rosenheim gibt es im neuen Schuljahr.

548 sind es in der Stadt Rosenheim. Im Jahr 2014 waren es noch 2810 - jetzt insgesamt 2744 Schulanfänger der ersten Klassen in Stadt und Landkreis. 

Die Erstklässler in Eggstätt

Die Erstklässler in Bad Endorf

Die Erstklässler in Halfing

Die Erstklässler in Westerndorf St. Peter

Landkreis Traunstein

Das Schulamt in Traunstein veröffentlicht für das Schuljahr 2015/2016, dass insgesamt 706 Mädchen und 794 Buben ab sofort in die erste Jahrgangsstufe gehen.

Die Erstklässler in Schleching

Der Schulanfang in Schleching

Die Erstklässler in Seeon und Traunwalchen

Der Schulanfang im Chiemgau

Die Erstklässler in Übersee

Der Schulanfang in Übersee

Die Segnung zum Schulanfang in Übersee

Begrüßung der neuen Schüler durch Schulleiter und Bürgermeister in Übersee

Am ersten Schultag in der Grundschule Übersee begrüßte Schulleiter Bernhard Benoist die 40 kleinen Abc-Schützen und deren Eltern sowie viele Großeltern, Tanten und Onkel, die mitgekommen waren, und die mindestens so aufgeregt waren wie die 23 Mädchen und 17 Buben in der Turnhalle der Grundschule Übersee.

Schulleiter Bernhard Benoist begrüßte alle Anwesenden mit der kleinen Geschichte "die Pusteblume". Die Kinder seien wie die Pusteblume in der Geschichte, vielleicht mit etwas Angst vor dem Unbekannten, aber schließlich ist alle Sorge unbegründet, so Schulleiter Bernhard Benoist. Im Anschluss wurde ein Lied der Zweitklässler dargeboten.

Bürgermeister Marc Nitschke begrüßte alle Anwesenden und stellte Herrn Pfarrer Rudolf Scheller der zusammen mit kath. Gemeindevertreterin Frau Luitgard Mittermaier vor. "Heute ist ein ganz besonderer Tag für Euch, der 15. September 2015 ist der Tag Eurer Einschulung", so Nitschke. "Mit diesem Tag beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Die meisten von Euch waren im Kindergarten, aber die Schule wird doch für jeden von Euch jetzt etwas Anderes, etwas Neues sein." Und so wünschte er den Kindern einen guten Start in das Schulleben und einen angenehmen Verlauf ihrer Schullaufbahn, dass jeder seinen richtigen Weg findet und das schafft, was er sich vorgenommen hat. Den Eltern wünschte er einen guten Weg bei der Begleitung der Schullaufbahn ihrer Kinder und manchmal vielleicht auch die notwendigen "Nerven und Geduld".

Im Anschluss an die Feier gingen die Kinder mit den Klassenlehrern Frau Kollert und Herr Laub zur ersten Unterrichtsstunde in die Klassen. In dieser Stunde wurde die Wartezeit für die Angehörigen mit Kuchen und Kaffee überbrückt. Die Kuchen wurden von den Zweitklässler zum Kauf angeboten. Der Erlös kommt in die Klassenkasse.

Pfarrer Rudolf Scheller und die kath. Gemeindevertreterin Luitgard Mittermaier führten eine feierliche Segnung für die 40 Erstklässler in der kath. St. Nikolaus Kirche Übersee (Dom im Chiemgau) durch.

kaf

Landkreis Berchtesgadener Land

Im Landkreis Berchtesgadener Land bleibt die Zahl der Erstklässler sehr konstant. 790 Abc-Schützen kann der Landkreis aufweisen.

Die Erstklässler in Saaldorf-Surheim

Der Schulanfang in Saaldorf-Surheim

Die Erstklässler in Ainring

Der Schulanfang in Ainring

Für 81 Schulanfänger - 35 Buben und 46 Mädchen - der Grundschule Ainring begann der „Ernst des Lebens“. Alle Kinder versammelten sich mit ihren Eltern in der rundum mit bemalten Schultüten bunt geschmückten und bestuhlten Mitterfeldener Sporthalle. Nach dem Schullied „Da san ma dahoam“, eine beschwingte Komposition des Hammerauer Volksmusikers Hansl Auer, gesungen von Mitterfeldener Grundschülern, begrüßte Rektorin Renate Ehrenlechner alle Kinder, Eltern und weitere Familienanghörige sowie die in den Schulhäusern für die vier Erstklassen zuständigen Lehrerinnen aufs herzlichste. Dann mischte sie sich unter die Schulanfänger. „Heute ist ein großer, ganz besonderer Tag in eurem Leben, ihr dürft endlich in die Schule. Eure Eltern vertrauen uns euch an, denn ihr seid etwas sehr Kostbares in der eigenen Familie und der großen Ainringer Grundschulfamilie“, betonte sie. Den Schulanfängern und Eltern wünschte sie gleichermaßen das nötige Vertrauen in die Schule zur gemeinsamen Förderung der Lern- und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.

Von Rektorin Renate Ehrenlechner wurde ihre neue stellvertetende Schulleiterin Gerlinde Birner vorgestellt..In der Oberpfalz geboren lebt Gerlinde Birner seit 17 Jahren mit ihrer Familie im Berchtesgadener Land. Ihren Vorbereitungsdienst absolvierte sie in den Schulen Bischofswiesen und Piding. Anschließend unterrichtete sie als Klassleiterin an mehreren Schulen im Landkreis. Seit 2011 ist sie als Klassleiterin an der Grundschule Ainring im Schulhaus Mitterfelden tätig. Sie engagierte sich als Lehrplanbeauftragte und als Kooperationsbeauftragte zwischen Kindergärten und Schule. An der Schule in Feldkirchen initiierte sie einen Forscherkurs für Vorschulkinder und Erstlässler, wo die Jüngsten spielerisch Versuche zu Alttagsphänomenen durchführen. Zur Einführung des neuen Lehrplans gab sie ihr Wissen in zahlreichen landkreisweiten und schulhausinternen Fortbildungen weiter. Gerlinde Birner arbeitet eng mit dem Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land zusammen und führte mehrmals Ferienkurse für Grundschulkinder durch. Im Schuljahr 2015/16 beginnt Gerlinde Birner ihre neue Tätigkeit als stellvertretende Schulleiterin im Schulhaus Feldkirchen und entbot ebenso einen herzlichen Willkommensgruß. Wie die Schulanfänger sei auch sie beseelt von Freude, Vertrauen, Neugierde, aber auch etwas Herzklopfen

1. Bürgermeister Hans Eschlberger erwähnte in seiner Begrüßungsansprache, dass mit der nunmehr beginnenden Schulzeit ein neuer Lebensabschnitt beginne. Er wünschte den Abc-Schützen alles Gute, fleißiges Lernen und viele neue Freundschaften. Als Geschenk und lebenslange Erinnerung bekommt jedes Kind von der Gemeinde ein kleines moostypisches Kiefer-Bäumchen, die für die Erstklassler, die zunächst im Bauhof deponiert sind. Am Freitag, 25. September, mit Treffpunkt um 14 Uhr beim Torfwerk in Mühlreit, können die Bäumchen im Ainringer Moos, gemeinsam mit Eltern, und begleitend von Experten vom Verein „Freunde Ainringer Moos“, gepflanzt werden. Damit verbunden ist eine Bockerlbahnfahrt mit einer kleiner Wanderung zur Pflanzstelle. Wer sich lieber sein Bäumchen zu Hause im Garten pflanzen wolle, könne dies natürlich auch tun, und könne es sich aus dem Moor mit nach Hause nehmen. Allen Lehrkräften galten die besten Wünschen für das nun bevorstehende Unterrichtsjahr

Spannend und vergnüglich wurde es für die Kinder, als plötzlich eine lebensgroße Biene, dargestellt von Petra Sinzinger erschien, die so gerne fliegen lernen wollte und dafür die geeignete Schule suchte. Nach mehreren vergeblichen Startversuchen, die sie auch auf singende Weise unternahm, wandte sie sich an die Kinder, und fragte diese, ob sie auch fliegen lernen wollten. Beim gemeinsamen Lied „Alle Kinder lernen lesen“ war die Aufregung der Kleinen endgültig verschwunden. Mit einem recht sonnigen Blumenstrauß, die Rektorin Renate Ehrenlechner überreichte, wurde die Biene auf die weitere Suche nach einem „Fluglehrer“ entlassen, nachdem ihr von Lehrer Wolfgang Kerschl leider eine Absage erteilt werden musste.

Nun war es endlich soweit und die Kinder lernten ihre Lehrerinnen kennen. Die Klasse 1a übernimmt Gabi Götzinger, die Klasse 1b Nicole Mayr. Lisa Seeleitner/Eva Müller-Schöll haben die Klasse 1c unter ihre Fittiche und der Unterricht für die Klasse 1d obliegt der Aufgabe von Astrid Standl.

Mit dem Lied „Wir sind eine coole Schule“, unter der musikalischen Leitung von Lisa Seeleitner, verabschiedeten sich die Klassen 1a und 1b nach Feldkirchen und die Klasse 1d nach Thundorf, während die Klasse 1c in Mitterfelden beheimatet ist. In allen drei Schulhäusern wurden die Kinder noch einmal von ihren Mitschülern begrüßt und durften anschließend ihren ersten Unterricht genießen. Der Elternbeirat sorgte in dieser Zeit dankenswerterweise für die Bewirtung der wartenden Eltern. Mit vielen neuen Eindrücken und voller Vorfreude auf den nächsten Schultag endete der Vormittag für die Schulanfänger. Die Gesamtschülerzahl der Grundschule Ainring beträgt 327 Kinder, 32 mehr als im Vorjahr.

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Quelle: rosenheim24.de

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