Stärkster Reisetag des Jahres:

Ferienbeginn: Die A8 war "ein einziger Stau"

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Lange Staus gibt es am Samstag auch in unserem Nachbarland Österreich.
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Landkreis - Auf alle, die am Samstag auf das Auto angewiesen waren, wartete eine harte Geduldsprobe. Die A8 war eigentlich den ganzen Tag dicht. Es gab auch Unfälle mit insgesamt 70.000 Euro Schaden.

UPDATE, Sonntag, 11 Uhr, Polizeimeldung:

Aufgrund des Ferienbeginns in Bayern herrschte vor allem am Samstag sehr starker Reiseverkehr, so dass die Reisenden hauptsächlich auf der A8 in Richtung Salzburg auf die Geduldsprobe gestellt wurden. Immer wieder kam es hier über den gesamten Tag zu stockendem Verkehr und Stauungen. Erst am späten Nachmittag entspannte sich die Lage etwas.

Im Berichtszeitraum ereigneten sich acht Verkehrsunfälle, welche meist nur Sachschaden zur Folge hatten. Dies waren Auffahrunfälle oder Unfälle beim Ein- oder Ausparken auf den Rastanlagen. Lediglich bei einem Auffahrunfall auf der A8 im Gemeindebereich Rohrdorf wurden bei einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen drei Personen leicht verletzt. Sie wurden ins Krankenhaus Rosenheim gebracht. Insgesamt entstand bei den Verkehrsunfällen ein Gesamtsachschaden in Höhe von fast 70.000 Euro.

UPDATE 18.25 Uhr: Dutzende Kilometer Stau

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BR Verkehrsfunk

Verkehrsmeldungen

Verkehrsmeldungen Österreich

Wie das Verkehrslagezentrum in Rosenheim mitteilte, war vor allem die Autobahn München-Salzburg (A8) betroffen. Durch das hohe Verkehrsaufkommen nach dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg kam es dort zu Staus über dutzende Kilometer.

Zwischen den Anschlussstellen Holzkirchen und Irschenberg ging zeitweise auf sechs Kilometern nichts mehr. „Im Prinzip ist die gesamte Autobahn von München bis Salzburg ein einziger Stau“, sagte ein Sprecher.

Die Situation sei auch deshalb angespannt, weil auch zahlreiche Urlauber bereits wieder auf der Rückreise seien.

dpa

Meldung am Samstagvormittag

Mit Bayern und Baden-Württemberg sind die beiden letzten deutschen Bundesländer am Freitag in die Sommerferien gestartet. Damit ist nun quasi eine Woche ganz Mitteleuropa im Urlaub. In Skandinavien und den Niederlanden enden dagegen vielerorts bereits an diesem Wochenende die Sommerferien.

Dies hat vor allem eines zur Folge: Extrem lange Staus auf den bayerischen und österreichischen Autobahnen! Am Samstag, 1. August, kann man getrost vom stärksten Reisetag des gesamten Jahres sprechen!

Wie die Presseagentur Aktivnews berichtet, gab es bereits am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr auf den deutschen Autobahnen A8 (Karlsruhe - Salzburg) und A9 (Berlin - München) sowie auf den österreichischen Trassen A10 (Tauernautobahn) und A11 (Villach - Slowenien) Staus über eine Gesamtlänge von rund 350 Kilometern. Vielerorts ging es nur noch im Schritttempo voran.

Am Samstag dürfte es noch schlimmer werden. Verkehrsexperten rechnen mit Staus bis zu 500 Kilometern Länge. Bereits am frühen Vormittag war die A8 zwischen dem Kreuz München-Süd und der Anschlussstelle Rohrdorf in Richtung Süden komplett dicht. Ab dem Chiemsee bis nach Salzburg kommt es ebenfalls immer wieder zu (teils starken) Behinderungen. Vor dem Tauerntunnel gibt es wegen Blockabfertigung bereits rund 30 Kilometer Stau. In Kärnten erwies sich der Karawankentunnel, der Österreich mit Slowenien verbindet, wieder einmal als Nadelöhr. Auch hier staut es sich kräftig.

Zahlreiche Staus auf Autobahnen

In der Gegenrichtung sieht es aktuell noch ein wenig besser aus. Mit Verkehrsbehinderungen durch Rückreiseverkehr ist jedoch auch hier stark zu rechnen. Vor allem zwischen Rosenheim und dem Irschenberg wurden hier bereits am Vormittag Schwierigkeiten gemeldet.

Etwas besser sah es auf der Tiroler Seite aus. Von der Brennerautobahn (A13) lagen am Samstagvormittag keine nennenswerten Störungen vor. Erst auf italienischer Seite scheint es Probleme zu geben. Vor der Mautstelle Sterzing soll sich der Verkehr erheblich stauen. Folglich gilt: Wer an diesem Wochenende nicht unbedingt aufs Auto und die Autobahn angewiesen ist, sollte besser zuhause bleiben - ansonsten steht einem wohl eine lange Geduldsprobe bevor...

mw/VPI Rosenheim/Aktivnews

Quelle: rosenheim24.de

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