Gewitter "erlöst" nach Hitzewelle:

Blitze zuckten - Unwetter-Videos aus der Region

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Landkreis - Nach sechs Tagen Hitze gab es am späten Dienstagabend mit heftigen Gewittern die erhoffte Abkühlung. Die Region blieb weitgehend verschont, andernorts gab es zum Teil schwere Schäden:

User-Video aus Stephanskirchen

Unser Leser Ronny schickte uns ein Blitz-Video aus Stephanskirchen (Ortsteil Haidholzen):

User-Video aus Rohrdorf

Unser User Helmuth Fischbacher schickte ein Unwetter-Video aus Rohrdorf, aufgenommen am Dienstagabend, gegen 23.50 Uhr:

Video vom Gewitter in Bad Aibling

Quelle: aiblink.de

Zelte mussten beschwert werden

In (West-)Österreich mussten die Feuerwehren laut salzburg24.at in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch insgesamt rund 250 Einsätze fahren. Die meisten gab es in Tirol mit rund 200 zu verzeichnen.

In Salzburg musste die Berufsfeuerwehr gegen Mitternacht ran und half, die Zelte einiger Migranten mit Sandsäcken zu beschweren. Im Stadtteil Parsch kam es zu einem Stromausfall. Am Morgen hatte sich die Lage überall aber bereits wieder weitgehend beruhigt.

Hohe Schäden in Rheinland-Pfalz

Weniger gut gingen die Unwetter zum Beispiel in Rheinland-Pfalz aus. So wurden in Framersheim die Dächer mehrerer Gebäude durch den Sturm abgerissen. Betroffen seien laut dem Innenminister des Landes rund 60 bis 100 Gebäude. Der Gesamtschaden wird hier auf acht bis zehn Millionen Euro geschätzt.

Schäden in Hessen und Baden-Württemberg

In Hessen richtete ein Blitzeinschlag in einem Wohnhaus in Hessisch-Lichtenau einen Schaden von rund 150.000 Euro an. Aus Baden-Württemberg wurden Stromausfälle gemeldet, am Berliner Flughafen Schönefeld musste am Dienstagabend für eine gute halbe Stunde sogar der Flugbetrieb eingestellt werden.

Hof: Baum stürzt auf Auto - vier Verletzte

Auch in Nordbayern gab es zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren, vor allem wegen umgestürzter Bäume. Im Landkreis Hof stürzte ein Baum auf ein Auto und verletzte die Insassen. Eine Person wurde schwer, die anderen drei leicht verletzt.

Autofahrer auf Straßen "eingeschlossen"

Am 7. Juli, gegen 22 Uhr, kam es in unserem Nachbarland Österreich im Bereich von Ehrwald, Lermoos und Biberwier zu teils heftigen Gewittern mit Regen und Sturmböen. Auf der B187 wurden zahlreiche Bäume entwurzelt und geknickt und verlegten die Bundesstraße. Personen und Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden.

Gegen 0 Uhr konnten die letzten Fahrzeuge, die durch die entwurzelten und geknickten Bäume eingeschlossen waren, aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Weitere umgestürzte Bäume die teilweise die Straßen verlegten bzw. in diese hinein ragten, gab es auf der L391, ebenfalls im Gemeindegebiet von Ehrwald, sowie auf der L21 im Gemeindegebiet von Berwang. Diese konnten jedoch rasch von den Feuerwehren entfernt werden. Durch einen umgestürzten Baum auf der L391, wurde ein Fahrzeug beschädigt, Personen kamen auch hier nicht zu Schaden.

Baum legt sich über Bundesstraße

Eine umgestürzte Fichte brachte um 0.25 Uhr den Verkehr auf der B20 am Pidinger Berg zum Erliegen. Die Fichte stand nur wenige Meter neben der Fahrbahn und legte sich komplett als Folge des durchziehenden Gewitters über beide Fahrstreifen. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Die Feuerwehr Piding rückte mit 12 Feuerwehrleuten an, zerkleinerte den Baum und kehrte die Fahrbahn.

Bäume in Teisendorf entwurzelt

Feuerwehreinsatz nach dem Gewitter

Auch in Teisendorf wurden Bäume entwurzelt. Die Feuerwehr musste kurz nach Mitternacht in die Bahnhofstraße ausrücken, um die Straße wieder freizuräumen. Eine entwurzelte Birke blockierte in voller Breite die Fahrbahn. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Weiterer Schaden entstand jedoch nicht, so die Feuerwehr.

User-Bilder vom Gewitter

Große Schäden gab es wohl nicht

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte seine Unwetterwarnung am Abend noch einmal ausgeweitet und sprach davon, dass sich die Gewitter in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Altötting intensiviert hätten. Mit Starkregen und Hagel sei zu rechnen gewesen. Bis auf einige umgestürzte Bäume dürften größere Schäden wohl ausgeblieben sein. Am Dienstag hatte es im Laufe des Tages jedoch mehrere Hitze-Notfälle in der Region gegeben.

Sturm bringt Baum zu Fall

Am späten Abend brachte der einsetzende Sturm einen Baum an der A8 bei Grabenstätt in Fahrtrichtung Salzburg zu Fall. Dieser ragte weit in den rechten Fahrstreifen. Vier Fahrzeugführer bemerkten das Hindernis zu spät und fuhren in die Baumspitze. An den Fahrzeugen entstand Gesamtschaden von knapp 10.000 Euro.

Die alarmierte Feuerwehr Grabenstätt war mit zwei Fahrzeugen und 16 Mann vor Ort und beseitigte den Baum, die Autobahnmeisterei kümmerte sich um die Reparatur der Leitplanke und des Wildschutzzauns. Die Unfälle wurden durch die Verkehrspolizei Traunstein aufgenommen. Der rechte Fahrstreifen war für knapp 30 Minuten gesperrt.

Pressemeldungen Polizei, Feuerwehr/mw/bp

Quelle: rosenheim24.de

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