Verbot für laute Güterzüge ab 2020

Ludwig lobt: Mehr Schutz für Anwohner vor Schienenlärm

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Berlin/Landkreis Rosenheim – Ab Dezember 2020 soll auf dem deutschen Schienennetz ein Fahrverbot für laute Güterwagen gelten. Einem entsprechenden Gesetzentwurf, der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eingebracht wurde, hat das Bundeskabinett am heutigen Mittwoch, 21. Dezember, zugestimmt. 

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CSU-Verkehrskommission Daniela Ludwig begrüßt diese Entscheidung: „Im Februar 2015 hatte Bundesverkehrsminister Dobrindt in Flintsbach, Landkreis Rosenheim, angekündigt, dass es ab 2020 keine lauten Züge mehr auf deutschen Gleisen geben würde. Mit diesem Gesetzentwurf halten wir das Versprechen, den Schienenlärm wirksam und dauerhaft an der Quelle zu reduzieren.

Ludwig weiter: "Das Fahrverbot ist elementarer Bestandteil der Strategie 'Leise Schiene', mit der Bundesverkehrsminister Dobrindt ein umfassendes Programm zur Lärmreduzierung in die Wege geleitet hat. Denn so schaffen wir Anreize, dass Altfahrzeuge umgerüstet werden. Die Deutsche Bahn ist hier bereits auf einem guten Weg, doch ab 2020 müssen auch Altfahrzeuge ausländischer Bahnen die geltenden Lärmschutzrichtlinien erfüllen. Damit schützen wir die Anwohner vor Lärm und schaffen Akzeptanz für den Schienengüterverkehr.“ 

Hohe Bußgelder bei Verstößen

Der Gesetzentwurf soll 2017 im Deutschen Bundestag verabschiedet werden und sieht vor, dass ab dem Fahrplanwechsel zum 13. Dezember 2020 auf dem deutschen Schienennetz ein Fahrverbot für laute Güterwagen eingeführt wird. 

Dann darf kein Güterwagen bei der Fahrt den Höchstwert überschreiten, der durch die geltenden Lärmschutzrichtlinien Seite 2 (TSI Lärm) für die Neuzulassung von Fahrzeugen festgeschrieben ist. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro

Die Strategie „Leise Schiene“ fördert den Lärmschutz neben dem Fahrverbot auch durch Lärmschutz an der Quelle durch beispielsweise Innovation und Umrüstung auf Flüsterbremsen sowie durch Lärmschutz an der Strecke etwa durch Schallschutzwände und –fenster.

Pressemeldung Bundestagsbüro Daniela Ludwig, MdB

Quelle: rosenheim24.de

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