Wetterwarnung für die Region bleibt teilweise bestehen

"Axel" zieht weiter - Schnee und Kälte erwartet

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Landkreis - Sturmtief Axel hat Bayern fest im Griff: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall, schweren Sturmböen und Schneeverwehungen in der Region. Der heftige Wintereinbruch ist für viele Unfälle auf den Straßen verantwortlich: 

  • Die Unwetter haben in der Nacht auf Donnerstag für zahlreiche Unfälle in der Region gesorgt. 
  • Am Mittwoch, 4. Januar, hat es bereits unzählige Unfälle auf Bayerns Straßen gegeben. Es starben mindestens drei Menschen. 
  • Die Unwetterwarnung wurde vorest vom Deutschen Wetterdienst zurückgestuft. Die Warnung vor weiterem starkem Schneefall sowie Schneeverwehungen durch Böen bleibt jedoch in der Region bestehen. 
  • Die Polizeipräsidien Oberbayern Nord und Süd beklagen zusammen mehr als 300 Unfälle in den letzten 24 Stunden allein in Oberbayern
  • Sturmtief "Axel" sorgt für die stärkste Sturmflut an Deutschlands Ostseeküsten seit über 10 Jahren.
  • Zum Wochenende werden laut Wetterprognose bis zu minus 23 Grad erwartet.
  • Wintersportler sollten Lawinenwarndienste überprüfen, bevor sie sich in den Schnee stürzen.
  • Zum Wochenende kommen Niederschläge. Dazu steigt die Gefahr von Glatteisbildung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. 
  • Sturmtief "Axel" zieht langsam weiter Richtung Russland. Die Wetterwarnungen für die Region bleiben aber teilweise bestehen.

UPDATE, 15.50 Uhr - Bis zu 30 Zentimeter Neuschnee?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Wetterwarnungen für die heimischen Landkreise noch einmal aktualisiert. Bis Freitag, 10 Uhr, wird vor verstärkten Schneefall gewarnt. Es werden Neuschneemengen von zehn bis 20 Zentimeter erwartet. In Staulagen können auch 30 Zentimeter erreicht werden. Zudem sorgt die zunehmend kältere Luft für Glätte auf den Straßen.

UPDATE, 13.32 Uhr: Sehr kalte Polarluft fließt in die Region

Den schlimmsten Teil von Sturmtief „Axel“ hat die Region nun überstanden. Das Sturmtief zieht langsam weiter in den Osten Richtung Russland. Die Wetterwarnungen bleiben aber in Teilen Bayerns noch bis Freitag bestehen.

Am Mittwoch und am Donnerstagmorgen war die Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes in der Alpenregion rot (Stufe 3) eingefärbt. Mittlerweile wurde die amtliche Wetterwarnung abgeschwächt, bleibt aber teilweise bestehen. Aus dem Norden fließt sehr kalte Polarluft nach Deutschland.

UPDATE, 12.51 Uhr: Schnee und Frost: So schützen Sie ihr Haus

Sturmtief "Axel" hat für starken Schneefall mit Schneeverwehungen in der Region gesorgt. Hausbesitzer sollten jetzt schnell reagieren, damit es nicht zu Feuchteschäden am Mauerwerk kommt. 

Schneeverwehungen an der Hauswand sollten umgehend entfernen - taut der Schnee, kann das Wasser nicht nur durch Türen ins Haus eindringen, sondern auch das Mauerwerk beschädigen.

Wasserleitungen im Freien müssen unbedingt abgedreht und entleert werden, damit sie bei Minusgraden nicht einfrieren und platzen. Dazu sollten auch die Heizungen in allen Zimmern laufen.

Auch die Garage sollte regelmäßig stoßgelüftet werden: Das Auto bringt den Schnee in die Garage, wo er schmilzt und sich das Wasser am Boden sammelt. Auch hier drohen Feuchteschäden.

UPDATE, 12 Uhr: Loipen am Samerberg frisch gespurt

Die verschiedenen Langlaufloipen auf dem Samerberg mit einer Länge von insgesamt rund 15 km sind am Donnerstag frisch gespurt worden. Loipenwege sind von Grainbach bis Bogenhausen, in der Grainbacher Ebene und in der Samerberger Filze hergerichtet.

Aufgrund weiterer Schneefälle sind Veränderungen nicht ausgeschlossen - diese werden dann auf www.samerbergernachrichten.de bekanntgegeben.

UPDATE, 11.08 Uhr: Regen und Glatteis am Wochenende

Sturmtief „Axel“ fegt über Bayern hinweg. Laut Prognose wird das Wetter am Wochenende auch nicht viel gemütlicher: Nachdem „Axel“ langsam weiter nach Osten zieht, fließt arktische Luft nach Deutschland. In Kombination mit zunehmendem Hochdruckeinfluss setzt zwar zum Samstag Wetterberuhigung ein, sonniges Winterwetter ist aber nicht zu erwarten. 

Vielmehr kommt es wohl zu teilweise gefrierendem Regen. Da sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt bewegen, können die Niederschläge zwischenzeitlich Glatteis verursachen. Am Sonntag steigt die Chance auf etwas wärmere Temperaturen

UPDATE, 10.28 Uhr: Skisportler: Lawinenwarnungen ernst nehmen

Wintersportler sollten die aktuelle Schnee-Situation nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich über das Wetter, die Lawinengefahr in der jeweiligen Region und richtige Verhaltensweisen informieren. 

Der Deutsche Alpenverein bietet auf seiner Internetseite eine Übersicht über alle Lawinenwarndienste im Alpenraum an. Der Lawinenwarndienst Bayern bietet auf seiner Webseite neben dem aktuellen Lagebericht auch Hinweise zu Verhaltensweisen bei unterschiedlichen Gefahrenstufen.

UPDATE, 9.39 Uhr: 20-Jähriger stirbt bei Unfall in Willich

Ein 20-jähriger Autofahrer ist bei einem Verkehrsunfall im nordrhein-westfälischen Willich auf glatter Straße ums Leben gekommen.

UPDATE, 9.31 Uhr: Pisten-Spaß für Skifahrer

Der starke Schneefall hat auch seine guten Seiten: Für die Skifahrer heißt es ab auf die (präparierten) Pisten. Laut Schneebericht sind unter anderem die Skigebiete Winklmoos-Alm (38 Zentimeter), Unternbergalm, Steinplatte (70 Zentimeter) oder Maiergschwendt für die Skifahrer vorbereitet. 

In Ruhpolding liegen bis zu 25 Zentimeter, in Reit im Winkl Tal 31 Zentimeter Schnee. Für Langlauf-Fans sind die alle Loipen ab Mittag Loipen gespurt und gewalzt.

Aufgrund des Sturms ist die Hochfelln-Seilbahn am 5. Januar außer Betrieb. 

Fotos unserer User vom Schneefall in der Region

UPDATE, 9.15 Uhr: Bis zu minus 23 Grad zum Wochenende

Vor allem am Alpenrand soll es laut Wettervorhersage des DWD auch am Vormittag noch zu schweren Sturmböen und starkem Schneefall kommen. Auch übers Wochenende soll es weiter schneien und kalt bleiben, teils mit Höchstwerten unter null Grad

In der Nacht zum Samstag kann es der Prognose zufolge sogar in einigen Alpentälern über Schneeflächen bis zu minus 23 Grad eisig werden.

UPDATE, 8.55 Uhr: Keine Ausfälle beim Meridian

Der reibungslose Betrieb des Meridian soll trotz der Schneefälle und Minustemperaturen möglich sein. Der Meridian gibt lediglich eine Fahrplanänderung aufgrund von Baustellen bekannt.  

UPDATE, 8.31 Uhr: "Axel" sorgt für stärkste Sturmflut seit 10 Jahren

Sturmtief "Axel" sorgt für die schlimmste Sturmflut seit über zehn Jahren an der Ostseeküste. 

Die stärkste Sturmflut an Deutschlands Ostseeküsten seit 2006 hat in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu Überschwemmungen und größeren Schäden geführt. 

Am Donnerstagmorgen sanken die Pegelstände entlang der Küste aber überall wieder. Vielerorts waren Keller vollgelaufen, Autos mussten weggeschleppt werden. Menschen wurden nach Angaben der Polizei durch die Wassermassen nicht verletzt.

UPDATE, 8.21 Uhr: Winterdienst arbeitet auf Hochtouren

Die Winterdienste in der Region sind dank Sturmtief "Axel" im Dauereinsatz,berichtet Radio Charivari. Trotzdem könne es zu Problemen auf den Straßen kommen, sagtLothar Schüsselbauer von der Straßenmeisterei im Landkreis. 

Das Problem sei vor allem der Wind, heißt es von der Straßenmeisterei. Dieser wehe zusätzlichen Schnee von freien Flächen auf die Straßen und überdecke so auch das gestreute Salz auf den Fahrbahnen. Mehrere Unfälle hätten die Arbeit der Räumdienste zusätzlich erschwert.

UPDATE, 8.13 Uhr: Mehr als 300 Unfälle auf Bayerns Straßen!

Wie bereits berichtet, teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit, dass sich im Zeitraum von Mittwoch- bis Donnerstagmorgen 160 Verkehrsunfälle ereignet haben.  

Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord seien in den letzten 24 Stunden insgesamt 170 Unfälle geschehen. Ein erheblicher Anteil der Unfälle sei wohl auf nicht angepasste Geschwindigkeit bzw. Fahrfehler in Bezug zu den winterlichen Straßenverhältnissen zurückzuführen, teilt die Polizei mit. 

UPDATE, 8 Uhr: Achtung Skifahrer vor erhöhter Lawinengefahr!

Achtung Skifahrer: Es herrscht erhöhte Lawinengefahr im bayerischen Alpenraum.

Im gesamten bayerischen Alpenraum oberhalb der Waldgrenze besteht erhebliche Lawinengefahr, in den Bereichen darunter ist die Lawinengefahr als mäßig einzustufen.

Der Lawinenwarndienst Bayern warnt am Donnerstagmorgen: "Schneebretter können bereits von einzelnen Skifahrern ausgelöst werden, die Gefahrenstellen liegen oberhalb der Waldgrenze. Durch den Neuschneezuwachs nehmen die Gefahr der Selbstauslösung von Lawinen zu".  

Die Lawinenlage werde vorerst kritisch bleiben. 

UPDATE, 7.49 Uhr: Unwetterwarnung zurückgestuft

Sturmtief „Axel“ zieht langsam weiter gen Russland. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Unwetterwarnung für die Region am frühen Donnerstagmorgen vorerst auf Meldestufe zwei zurückgestuft - in Bayern bleibt die Warnung vor weiterem starkem Schneefall mit Schneeverwehungen durch Böen bestehen. An den Alpen seien demnach bis Freitagfrüh bis zu 30 Zentimeter Schnee möglich.

UPDATE, 7.29 Uhr: Schwerer Unfall auf der A8

Am Mittwochabend des 4. Januars ist es zu einem Unfall auf der A8 bei Siegsdorf gekommen. Wegen Blitzeis krachte ein Auto in einen Pannen-Golf. Ein Mann, der hinter dem Golf stand, wurde voll erfasst und lebensgefährlich verletzt.

Bilder: Unfall mit Verletzten auf der A8 bei Siegsdorf

Im Süden von Oberbayern gab es zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen etwa 160 Verkehrsunfälle, wie ein Polizeisprecher sagte. Das seien etwa dreimal so viele wie sonst.

Erstmeldung, 6.40 Uhr: Wetterwarnung besteht weiterhin

Der Deutsche Wetterdienst hat erneut eine Unwetterwarnung herausgegeben. Betroffen ist vor allem der Alpenraum, Lagen über 800 Metern, der Landkreis Berchtesgadener Land und Teile der Landkreise Rosenheim und Traunstein.

Richtig Autofahren bei Schnee und Eis 

Explizit gewarnt wird vor schweren Sturmböen und starkem Schneefall mit Mengen von bis zu 30 Zentimetern.Bei wiederholten Sturmböen über 70 km/h kommt es zu Schneeverwehungen. Verbreitet kann es glatt werden bei Werten unter null Grad. 

Straßen und Schienenwege können unpassierbar sein. Unter anderem sei es möglich, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen könnten. Wenn möglich sollten Autofahrten vermieden werden.

mb

 

Quelle: rosenheim24.de

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