Programm für interkommunale Zusammenarbeit

Geld für Chiemgau-Gemeinden und Kirchweidach

Landkreis - Vier neue Kooperationen profitieren in diesem Jahr bereits vom Förderprogramm für die Interkommunale Zusammenarbeit. Für ihre neuen, vorbildhaften Projekte hat die Regierung von Oberbayern den Gemeinden positive Bewilligungs-Bescheide ausgestellt:

Die Kooperationen der Gemeinden Apfeldorf (Landkreis Landsberg am Lech), Reichersbeuern (Landkreis Bad Tölz- Wolfratshausen) sowie Aschau im Chiemgau (Landkreis Rosenheim) konnten sich über einen Zuschuss von jeweils 50.000 Euro freuen.

Die landkreis-übergreifende Kooperation mit der Leit-Kommune Tacherting (Landkreis Traunstein) bekam einen Zuschuss in Höhe von 27.100 Euro. Die Mittel stammen vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Ver- kehr und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Erheblichen Einsparungen

Die Gemeinden Apfeldorf und Kinsau haben im Rahmen ihrer Kooperation den „Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Apfeldorf-Kinsau“ um Aufgaben im Bereich des Bauhofes erweitert. Ziel war es dabei, durch die gemeinsame Anschaffung von Gerätschaften und Maschinen sowie deren gemeinsamen Unterhalt Synergieeffekte zu erreichen. Zudem rechnen die beiden Gemeinden im Landkreis Landsberg am Lech hinsichtlich des Personaleinsatzes und der Materialkosten sowie durch die optimierte Auslastung der Gerätschaften mit erheblichen Einsparungen.

Die Kooperation der Gemeinden Reichersbeuern und Greiling im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen erzielt Einsparungen durch die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe zu einem gemeinsamen Gemeindewerk. Personelle Ressourcen sollen zukünftig gemeinsam je nach Bedarf eingesetzt werden. Gerätschaften und Werk- zeug werden gemeinsam gekauft, gewartet, gelagert und genutzt. Nach der Gründung eines Zweckverbandes starten die Gemeinden mit der Anschaffung eines gemeinsamen Salzsilos.

Ausstattung teilen

Die Gemeinden Aschau im Chiemgau und Bernau am Chiemsee im Landkreis Rosenheim kooperieren bei der Einstellung eines gemeinsamen IT-Beauftragten, der als Administrator die beiden Gemeindeverwaltungen betreut. Durch die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet können sie sich zum einen die Ausstattung des Administrators mit zum Beispiel Laptop und Mobiltelefon teilen.

Zum anderen bringt die Kooperation insbesondere auch dadurch Einsparungen mit sich, dass keine entsprechenden externen Dienstleistungen mehr in Anspruch genommen werden müssen. Zudem steht künftig im laufenden Betrieb eine kompetente Fachkraft vor Ort zur Verfügung.

Vorteile bei der Beschaffung eines Böschungs-Sichelmulch-Gerätes

Die Gemeinden Tacherting und Schnaitsee im Landkreis Traunstein und die Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach im Landkreis Altötting erwarten durch die gemeinsame Beschaffung eines Böschungs-Sichelmulch-Gerätes zum Mähen von Steilhängen finanzielle Vorteile – sowohl bei den einmaligen Anschaffungskosten als auch langfristig im Betrieb. In den Gemeinden besteht ein erheblicher Untehaltsaufwand für die zahlreichen Böschungsflächen. Diese zuvor in aufwendiger Eigenleistung oder durch externe Dienstleister ausgeführten Mäharbeiten können nun mit dem Böschungs-Sichelmulch-Gerät von einer Person durchgeführt werden.

Pressemitteilung der Regierung von Oberbayern

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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