Oberleitungsarbeiten auf der Strecke München-Rosenheim

Fahrplanänderungen beim Meridian noch bis neunten Mai

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Meridian nimmt Zugverkehr im Mangfalltal wieder auf

Landkreis - Schlechte Nachricht für Pendler: Oberleitungsarbeiten zwischen München und Rosenheim führen noch bis 9. Mai zu Fahrplanänderungen. Die kommende Bauphase zieht erneut Haltestellenausfälle und Schienenersatzverkehr mit Bussen nach sich.

Mitarbeiter des Meridian stehen Fahrgästen an mehreren Bahnhöfen für Informationen bereit.

Mitarbeiter des Meridian stehen Fahrgästen an mehreren Bahnhöfen für Informationen bereit. Die bis 9. Mai geplanten Bauarbeiten der DB Netz AG haben starke Auswirkungen auf den Fahrbetrieb des Meridian. Die kommende Bauphase, bei der zwischen 23. und 26. April zwischen Grafing und Ostermünchen an der Oberleitung gearbeitet wird, zieht Haltestellenausfälle, Schienenersatzverkehr und Zugumleitungen nach sich. Der Meridian fährt jedoch weiterhin alle Halte an und hält mindestens einen Stundentakt aufrecht. 

Die Bayerische Oberlandbahn GmbH, die den Meridian betreibt, richtet zwischen Grafing und Ostermünchen einen Busverkehr ein, wodurch beide Haltestellen und auch der Zwischenhalt Aßling verbunden bleiben. Züge des Meridian bleiben weiterhin zwischen München Hauptbahnhof und Grafing, sowie zwischen Rosenheim und Ostermünchen im Einsatz, die An- und Abfahrtszeiten der Busse und Züge sind aneinander angepasst. Um Fahrgästen die Orientierung zu vereinfachen setzt das Meridianteam an den wichtigsten Haltestellen auf dieser Strecke Reisendenlenker ein. 

Weitere Infos zum Schienenersatzverkehr

Fahrgäste können alternativ eine zwar um zehn Minuten längere, aber direkte Meridianverbindungen über das Mangfalltal und ohne Unterwegshalt zwischen München Hauptbahnhof und Rosenheim nutzen, ihre Fahrscheine sind auch dort gültig. Auf der regulären Mangfalltalstrecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim, auf die auch die Verkehrsleistungen der DB AG umgeleitet werden, müssen die Zugverbindungen wegen zu starker Auslastung allesamt entfallen, werden aber vom Meridianteam vollständig durch Busse ersetzt. „Wir haben trotz der sehr schwierigen Rahmenbedingungen ein im Sinne unserer Fahrgäste gutes Sonderkonzept erarbeitet.“, so Dr. Bernd Rosenbusch, 

Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Oberlandbahn GmbH. „Trotzdem sind wir uns der Tatsache bewusst, dass Zugfahren mit uns baustellenbedingt momentan anstrengender ist als sonst. Das merken auch unsere Mitarbeiter im Fahrdienst, die einem Ende der Bauarbeiten der DB ebenso freudig entgegen sehen wie unsere Fahrgäste!“, so Rosenbusch weiter.

Auf der Webseite des Meridian sind Sonderfahrpläne verfügbar. Sie enthalten der Übersichtlichkeit halber alle, also auch die nicht berührten Zuverbindungen. Ferner sind die Fahrplanabweichungen ab 20. April auch in den Auskunftsmedien der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH, die den Regional- und S-Bahnverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, und der DB AG aufgeführt (www.bahnland-bayern.de, www.bahn.de und App DB Navigator).

Ab 27. April um 6:00 Uhr muss der Meridian nach einem Zwischenfahrplan fahren, der rechtzeitig vorher bekannt geben wird. Ebenso vorher bekannt gegeben wird der Fahrplan für die folgende Baumaßnahme vom 5. bis zum 10. Mai, mit der die umfangreichen Bauarbeiten der DB Netz AG in diesem Streckenabschnitt abgeschlossen sein werden. Zudem zeigt der Baustellenplan der DB Netz AG, dass sich die Verhältnisse auf dem Streckenabschnitt München – Rosenheim ab dem 09.05. etwas entspannt: ab diesem Zeitpunkt sind nur noch kurze Bauabschnitte geplant, die nur geringe Auswirkungen auf den Zugverkehr des Meridian haben werden.

Pressemitteilun Bayerische Oberlandbahn GmbH

Quelle: rosenheim24.de

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