Dauerregen noch bis Dienstagmittag

DWD setzt Warnung herab: Weiter Meldestufe 1 an der Mangfall 

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Die Unwetter-Warnkarte des DWD (Stand 8.47 Uhr)
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Landkreis - Der Deutsche Wetterdienst warnt seit Montagmorgen vor ergiebigem Dauerregen in der Region. An der Mangfall und am Schliersee ist der Pegel leicht erhöht.

Update 9 Uhr: DWD fährt Unwetterwarnung runter

Der Deutsche Wetterdienst hat um 8.45 Uhr seine amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen mit der Warnstufe 3 in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein aufgehoben. Er warnt jedoch bis 12 Uhr weiterhin vor Dauerregen mit der Warnstufe 2. Es können noch immer Niederschlagsmengen von 50 bis 70 Liter erreicht werden, in Staulagen sogar 90 Liter pro Quadratmeter.

Sowohl an der Mangfall als auch am Schliersee herrscht noch immer Hochwasser-Meldestufe 1. Der Pegel sinkt jedoch bereits leicht: Am Dienstagmorgen war der Pegel noch bei 213 Zentimeter, er ist inzwischen auf 209 Zentimeter gesunken (Stand 8.45 Uhr).

Erstmeldung 7 Uhr: Erhöhter Pegel an Mangfall und Schliersee

Die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes gilt weiter, auch wenn es langsam weniger regnet und in einzelnen Gebieten ganz aufhört. Die Unwetterwarnung betrifft Landkreise in Oberbayern und in Schwaben: Im Regierungsbezirk Oberbayern: Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Kreis Garmisch-Partenkirchen, Kreis Miesbach, Kreis Rosenheim, Kreis Traunstein. Für die Landkreise Mühldorf und Altötting liegen keine Wetterwarnungen vor. In Schwaben: Kreis Lindau, Kreis Oberallgäu, Kreis Ostallgäu. Es sind jeweils Warnungen vor heftigen Starkregen und ergiebigen Dauerregen bis Mittwoch 24 Uhr.

Hochwassermeldestufe 1 an der Mangfall

SERVICE:

- Wetterwarnungen DWD

- Hochwasser-Nachrichtendienst Bayern 

Dienstagvormittag fällt an den Alpen und im Vorland noch teils schauerartiger Regen, oberhalb 1000 bis 1300 m Schnee. Im Tagesverlauf ziehen sich die Niederschläge zunehmend in die Alpen zurück und klingen von Westen her allmählich ab. Sonst wechseln sich etwas Sonne und viele Wolken ab. Nur ganz vereinzelt kommt es bis gegen Mittag noch zu Schauern. In den Allgäuer Alpen und dem Mangfallgebirge sind seit Samstagabend 50-100, in den Chiemgauer Alpen lokal bis 130 Liter pro Quadratmeter (l/qm) gefallen, in den übrigen Regionen waren es meist zwischen 30 und 70 l/qm. Am Vormittag kommen im Westen noch einmal bis 5, im Osten bis 10 l/qm hinzu. 

Derzeit herrscht in Oberbayern nur an der Mangfall und am Schliersee Meldestufe 1. Derzeit ist der Wasserstand in der Mangfall 213 Zentimeter, Warnstufe 1 herrscht ab 200 Zentimeter. Bereits in den kommenden 12 Stunden erwartet die Hochwasserzentrale, dass sich der Pegelstand wieder normalisieren wird. Der momentan erwartete Höchststand ist demnach bereits erreicht.

Die Unwetter-Warnkarte des DWD (Stand 6.47 Uhr)

In der Nacht zum Mittwoch fallen am östlichen Alpenrand noch letzte Tropfen oder Flocken. Doch allmählich lockern die Wolken im gesamten Alpengebiet auf. Auch sonst zeigt sich der Himmel dann gebietsweise gering bewölkt oder gar klar. Die Temperatur geht auf +4 Grad am Bodensee und bis -2 Grad am den Mittelgebirgen und im Oberallgäu zurück. Daher heißt es vor allem in der Nacht: Aufpassen! Durch Bodenfrost könnte es stellenweise auch glatt werden, vor allem im Bergland.

Vorhersage für Mittwoch

Am Mittwoch scheint besonders im Süden häufig die Sonne. Ein paar lockere Wolkenfelder ziehen zeitweise über Ober- und Unterfranken und die Oberpfalz hinweg. Die Temperaturen steigen auf 11 Grad im Hofer Land und nahe 18 Grad an den Alpen. Der Wind weht überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

In der Nacht zum Donnerstag weiten sich nach einem teils klarem Beginn von Südwesten her einige Wolkenfelder aus, es bleibt aber weitgehend trocken. Die Temperatur sinkt auf 6 bis 0 Grad. In ungünstigen Lagen muss auch am Mittwoch mit Bodenfrost gerechnet werden.

mh mit Material des DWD

Quelle: rosenheim24.de

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