So wird das Wetter am Faschingswochenende

Sturmtief "Thomas" wütet über Bayern: Bergbahnen außer Betrieb

+
  • schließen
  • Heinz Seutter
    Heinz Seutter
    schließen

Landkreis - Besonders in Franken und der Oberpfalz hat Sturmtief "Thomas" für eine ungemütliche Nacht gesorgt. Auch am Freitag warnt der Deutsche Wetterdienst vor Orkanböen. Am Abend und in der Nacht soll der Sturm in den Alpen und im Bayerischen Wald vielerorts noch zunehmen.

Update 10.54 Uhr: Bergbahnen außer Betrieb

Am Wendelstein sind beide Bahnen am Freitag nicht in Betrieb. Dort tobt ein Schneeregensturm, meldet die Wendelsteinbahn. Laut Deutschen Wetterdienst sind Sturmböen mit bis zu 70 km/h oberhalb von 1500 Metern Höhe möglich. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis zu 85 km/h gerechnet werden, meldet der Deutsche Wetterdienst.

Update 8.52 Uhr: Nur noch Warnung vor "markantem Wetter"

Der DWD hat um kurz nach 8.30 Uhr die Unwetterwarnung vor Orkanböen von Stufe 3 (rot) auf die Stufe 2 (Warnung vor markantem Wetter) herabgesetzt. Es treten aber weiterhin Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 85 Studenkilometer aus westlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss zudem mit schweren Sturmböen mit zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h gerechnet werden. 

Update Freitag 6.30 Uhr: DWD warnt weiterhin vor Orkanböen

Service:

- Unwetterwarnung Bayern

- Fahrplanabweichungen Meridian

- Hochwassernachrichtendienst

- Lawinenwarndienst

Vor allem in Südbayern war der Donnerstag nicht nur besonders mild, sondern auch stürmisch. Dort wurden etwa am Starnberger See Böen der Windstärke acht bis neun registriert. Noch heftiger ging es auf der Zugspitze zu: Dort wurde eine orkanartige Böe der Windstärke 11 mit Tempo 111 gemessen. Während der Sturm in der Nacht besonders Franken und die Oberpfalz erwischt hat, kam Oberbayern glimpflich davon. Nur vereinzelt kam es zu umgestürzten Bäumen. Auch der Meridian fährt problemlos. Am wärmsten war es in Rosenheim und Garmisch-Partenkirchen, wo 20 Grad gemessen wurden. Immerhin 19 Grad waren es in München, 18 Grad wurden in Augsburg gemessen. In Nordbayern lagen die Temperaturen zwar etwas niedriger, doch auch dort wurden meist zweistellige Plus-Werte erreicht. Die ungewöhnlich milden Temperaturen hatten aber auch ihre Schattenseiten: So sorgte das Tauwetter vielerorts für steigende Wasserstände.

Sturmböen bis 100 km/h am Freitag

Auch am Freitag warnt der Deutsche Wetterdienst weiterhin vor stürmischen und teils orkanartigen Böen.

Heute früh muss gebietsweise mit Sturmböen bis 85 km/h, vor allem im Norden Frankens und in höheren Lagen mit schweren Sturmböen bis 100 km/h gerechnet werden. In den Kammlagen der Mittelgebirge und in höheren Gipfellagen der Alpen treten orkanartige Böen um 110 km/h auf. Dann lässt der Wind von Westen her deutlich nach. Allerdings kommt es bis Freitagnachmittag vor allem in Verbindung mit Schauern noch zu starken bis stürmischen Böen um 60 km/h, im Bergland zu Sturmböen bis 85 km/h.

Schneefall an den Alpen

In den Mittelgebirgen oberhalb von 600-800 m Glätte durch überfrierende Nässe oder geringen Neuschnee auftreten. An den Alpen fallen oberhalb von etwa 1000 m 1-3, stellenweise 5 cm, in Staulagen der Allgäuer Alpen um 10-15 cm. Auch schon oberhalb etwa 800 m kann es dort zu Glätte durch Schneematsch kommen.

Tagsüber muss bei Schneeschauern oberhalb von 500 bis 600 m stellenweise mit Glätte gerechnet werden. An den Alpen fallen weitere 1-5, in Staulagen bis zu 10 cm Neuschnee.

In der Nacht zum Samstag gibt es verbreitet leichten Frost. An den Alpen können noch 1-5 cm Neuschnee fallen. Dort gibt es Glätte durch Schnee, sonst streckenweise durch überfrierende Nässe.

Am Abend und in der Nacht soll der Sturm in den Alpen und im Bayerischen Wald vielerorts noch zunehmen.

Vorbericht Donnerstag 11 Uhr: Unwetterwarnung vor Orkanböen

Es besteht von Donnerstag, 12 Uhr bis Freitag 10 Uhr laut dem Deutschen Wetterdienst eine amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böhen in Lagen über 1500 Metern für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. 

Service:
Stürmischer Wind! Wichtige Tipps für Autofahrer

Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!

Lawinengefahr in den Deutschen Alpen

Außerdem bleibt angesichts der frühlingshaften Temperaturen die Lawinenlage in den deutschen Alpen angespannt.

Im Tagesverlauf werde die Lawinengefahr in Lagen unterhalb von 2200 Metern von mäßig auf erheblich steigen, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Donnerstag in München mit.

Wegen der Sonneneinstrahlung und der sehr milden Temperaturen müsse mit der Selbstauslösung von Nass- und Gleitschneelawinen gerechnet werden. Diese könnten vereinzelt auch größere Ausmaße erreichen. Oberhalb von 2200 Metern wurde für den gesamten Donnerstag mit einer mäßigen Gefahr gerechnet.

Aktuell keine Hochwasserwarnungen

Laut dem Hochwasserwarndienst Bayern liegt trotz Tauwetter dagegen in der Region derzeit keine Hochwassergefahr vor.

Abkühlung und Regen am Freitag

Service: 
Der aktuelle Wetterbericht

Laut kachelmannwetter.de kühlt es in den nächsten Tagen zunächst merklich ab. Nachdem es am Donnerstag noch bis zu 18 Grad hat, fallen die Temperaturen am Freitag und Samstag auf durchschnittlich bis zu 6 Grad. Erst am Sonntag wird es mit bis zu 14 Grad wieder deutlich wärmer. 

In der Nacht auf Freitag sowie im Tagesverlauf sind außerdem Regenfälle zu erwarten. Am Samstag und Sonntag ist es teilweise bedeckt. Außerdem weht vor allem am Donnerstag ein stürmischer Wind.

Im Berchtesgadener Land ist es außerdem am Donnerstag dauerhaft bewölkt.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Landkreis Rosenheim

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser