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„European 5000 & Mountain Summit“

Abenteuer für den guten Zweck: Mit Landkarte und ohne Navi durch Europa

Auto an Auto und überall diskutierende Rallye-Teilnehmer in Maxlrain vor dem Start.
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Auto an Auto und überall diskutierende Rallye-Teilnehmer in Maxlrain vor dem Start.

Die Teams haben so klangvolle Namen wie „Wüstenschläfer“, oder „Krazy Kanucks“. 240 Teams starteten in Maxlrain zu einer besonderen Autorallye durch ganz Europa. Zur Orientierungshilfe dient kein GPS oder Navi, sondern die gute, alte Landkarte. Ein Abenteuer – für einen guten Zweck.

Tuntenhausen – Die „European 5000 & Mountain Summit“ findet in diesem Jahr bereits zum achten Mal seit 2014 statt. Sie gilt als eine der abwechslungsreichsten Rallyes der Welt. In 13 Tagen geht es quer durch ganz Europa, mindestens zehn Länder des alten Kontinents werden befahren. 5000 Kilometer auf abgelegenen Pisten durch vergessene und abenteuerliche Regionen Europas abseits des Massentourismus. Und das Besondere daran: Jedes teilnehmende Team sammelt Spendengelder für ausgewählte Charity-Projekte.

Intensives Kartenstudium war schon vor dem Start unerlässlich.

150.000 Euro anvisiert

Die gesammelten Spenden fließen entweder in Projekte, die der Veranstalter sorgfältig ausgesucht hat, oder an Charity-Projekte freier Wahl durch die Teilnehmer. So hofft sich Veranstalter Sebastian Kaerger, rund 150.000 Euro sammeln zu können. „Ein Team kam bereits auf die stolze Spendensumme von 8000 Euro“, meinte er stolz vor dem Start in Maxlrain. „Mit Spendengeldern die Welt verändern“, ist schließlich die Grundidee dieser Rallye.

Es war ein beeindruckender Anblick auf dem Gelände neben dem Bräustüberl: Über 240 Teilnehmer parkten dort ihre Autos und warteten auf den Start bei herrlichem Sonnenschein.

Unterstützung für die Raphael-Schule

Thomas Jahn und Sabine Mandlmeier studieren vor dem Start intensiv das Roadbook.

Zahlreiche Autofreaks bestaunten die Wagen, die bis zu 20 Jahre alt sind. Unter den Startern auch das „Team Jahn“: Thomas Jahn mit seiner Partnerin Sabine Mandlmeier. Der Aiblinger Kurdirektor sammelt mit der Fahrt Spenden für die Aiblinger-Raphael-Schule. Dafür wurde sein VW Passat an zwei Wochenenden voll „rallyetauglich“ umgebaut. Die meisten Teams reisten aus ganz Europa an: aus Norwegen und Schweden, Frankreich und Italien. Niederlande und Dänemark. Natürlich auch aus ganz Deutschland, von Görlitz bis Pirmasens, von Oldenburg bis Offenburg.

So freut sich Tanja Huber (Team „undermotorized idiots“) schon auf die Fahrt, geleitet von einer Landkarte. Auch die beiden Pirmasenser Teams, die „Wild dogs“ und die „Armleuchter“, nehmen das Abenteuer auf sich. „Mal sehen, ob wir alles schaffen“, so die vier Abenteurer. Auf ihrem Weg durch das Herz Europas haben die Zweierteams im Auto aber auch einige Herausforderungen zu bestehen. Zum einen gibt es kein GPS und kein Navi. Die Routenwahl auf Autobahnen ist verboten.

Ein Roadbook voller Herausforderungen

Kurz vor dem Start erhielten alle Teilnehmer ein Roadbook, vollgepackt mit Etappenvorschlägen und spannenden Herausforderungen. Die Aufgaben gilt es bis zum Zieleinlauf in Brüssel bestmöglich zu lösen. Kreativität und Improvisationstalent sind hierbei gefordert. Besonders schwer haben es die wenigen Motorradfahrer. Sie sind allein unterwegs. Wie der Schweizer Philippe Hänni: „Ob ich alle Sonderprüfungen schaffe, weiß ich nicht.“ Aber auch für ihn zählt: „Dabei sein ist alles“! Und die Vorfreude auf das Ziel in Brüssel am 16. September.

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