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Bäume fallen Vegetationsarbeiten zum Opfer

Bahn richtet Evakuierungszonen in Kolbermoor ein

Es ist nicht zu übersehen: Am Bahnhof Kolbermoor wurden Bäume gekappt, um die Sicherheitsabstände zu stromführenden Teilen zu gewährleisten.
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Es ist nicht zu übersehen: Am Bahnhof Kolbermoor wurden Bäume gekappt, um die Sicherheitsabstände zu stromführenden Teilen zu gewährleisten.

Umfangreiche Baumfällungen führte die Deutsche Bahn jetzt an der Bahnstrecke in Kolbermoor durch, um Evakuierungszonen und Sicherheit zu schaffen.

Kolbermoor – Vegetationsarbeiten an der Bahnstrecke von Holzkirchen bis Rosenheim hat die Deutsche Bahn (DB) jetzt durchgeführt, um die Sicherheit des Bahnverkehrs zu gewährleisten. Die Arbeiten konzentrierten sich vor allem auf den Bereich zwischen Kolbermoor, Bad Aibling, Heufeld, Heufeldmühle und Bruckmühl. „Ziel war es, ein Lichtraumprofil herzustellen, Evakuierungszonen freizuhalten und notwendige Signalsichten und Sicherheitsabstände stromführender Teile zu gewährleisten“, informiert Florian Kreibe, Pressesprecher der Deutsche Bahn AG. Dafür seien auch Baumfällungen notwendig gewesen. In Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde Rosenheim wurden naturschutzrelevante Bäume berücksichtigt und von umweltfachlichen Bauüberwachern überprüft.

In Kolbermoor fanden auf einem längeren Streckenabschnitt – unter anderem entlang der Conradtystraße – Baumfällungen und -kürzungen statt. Hier ging es nicht nur um Evakuierungszonen, Signalsichten und Oberleitungen: Zahlreiche Eschen waren auch vom Eschentriebsterben befallen und stellten somit ein Sicherheitsrisiko dar.

Auch am Bahnübergang an der Haßlerstraße in Richtung Bad Aibling wurden Bäume gefällt, um Evakuierungsstreifen für den Notfall freizuhalten. Zudem waren Bäume vom Eschentriebsterben befallen.

Am Bahnhof Bruckmühl entfernten die Experten der DB Bäume und schnitten Kopfweiden entlang der Gleise. Zwischen den Haltepunkten Heufeldmühle und Hinrichssegen trugen sie auf mehreren hundert Metern Weidenstämme ab und fällten Bäume, die sich zu nahe an der Oberleitung befanden und somit ein Sicherheitsrisiko waren. Ersatzpflanzungen hinter dem Bahnhäuschen werden in Abstimmung mit dem Markt Bruckmühl geprüft.

Entlang des Bruck an der Leitha-Wegs in Heufeld bei Bruckmühl wurde eine etwa 500 Meter lange Naturhecke auf die Höhe von zwei Metern gekürzt, damit die Abstände zu stromführenden Teilen wie Oberleitungen sichergestellt sind.

Das Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn beinhaltet die ganzjährige naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zugleich soll den teils massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter entgegengewirkt werden. Ziel ist es, Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen und Streckenausfälle bei Unwettern zu reduzieren.

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