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20 Dackel in Kematen am Start

„Brutus“ schafft es zum Rauhaar-Top-Model bei Zuchtschau der Sektion Wendelstein

Der schönste Rauhhaar und der Tagessieger der Zuchtschau der Sektion Wendelstein war „Brutus Anderl vom Altmühltal“ im Arm seines Frauchen Tatjana Napierski (Mitte) und bewundert von Sektionschefin Anna Lindlmaier (rechts) und Wertungsrichterin Iris Steigmüller.
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Der schönste Rauhaar und der Tagessieger der Zuchtschau der Sektion Wendelstein war „Brutus Anderl vom Altmühltal“ im Arm seines Frauchen Tatjana Napierski (Mitte) und bewundert von Sektionschefin Anna Lindlmaier (rechts) und Wertungsrichterin Iris Steigmüller.

Vier tapsige Pfoten, ein unbestechlicher Treueblick, ein freundliches Wesen, Aufgeschlossenheit und ein guter Bezug zur Führungsperson sind nur fünf Eigenschaften, die ein Dackel braucht, wenn er der Schönste weit und breit sein will. Am Wochenende stellten sich 20 Dackel der strengen Bewertung auf der Zuchtschau der Sektion Wendelstein.

Bad Feilnbach „Brutus Anderl vom Altmühltaler Forst“ weiß, wie Dackel das macht: Er war bei der Dackelzuchtschau der Sektion Wendelstein im Bayerischen Dachshundklub am Sonntag (24. Oktober) in Kematen nicht nur der schönste Rauhaar, sondern wurde am Schluss auch als Tagessieger gefeiert. Frauchen Tatjana Napierski aus Garching freute sich ganz besonders über den Erfolg ihres einjährigen Rüden. Beide gehören der Sektion München im Bayerischen Dachshundklub an.

Schönster Kurzhaar ist aus Rosenheim

Der zweijährige „Karl von der Martinskirche“ wurde schönster Kurzhaar-Dackel. Hier der Wertungslauf mit seinem Frauchen Christina Gaar aus Rosenheim.

Den Titel „Schönster Kurzhaar“ ergatterte sich „Karl von der Martinskirche“ von Besitzerin Christina Gaar aus Rosenheim. In der Kategorie „Bester Junghund“ schnupperte Rauhaar-Jungspund „Mia vom Schwindauer Land“ an ihrem ersten Pokal, den Frauchen Elfriede Kohlbeck aus St. Wolfgang entgegennehmen durfte.

Eigentlich hatte Anna Lindlmaier, Leiterin der Sektion Wendelstein im Bayerischen Dachshundklub, die traditionelle Zuchtschau bereits für das Frühjahr fest in ihrem umfangreichen Terminkalender vermerkt. Jedoch waren die Corona-Auflagen damals noch zu streng, um die Schau durchführen zu können. Aber auch nach den Lockerungen bestimmte die Pandemie die Rahmenbedingungen und das Programm der Veranstaltung.

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So konnten nur Besucher an der Schau im Gasthof Weingast in Kematen teilnehmen, die einen Nachweis als „genesen, zweimal geimpft oder getestet“ vorlegen konnten und ihre Maske dabei hatten. Für die vierbeinigen Teilnehmer der Zuchtschau musste nicht nur eine Ahnentafel und Daten zu Hund und Herrchen, sondern auch eine Impfbestätigung gegen Tollwut vorgelegt werden.

Zur Freude der „Sektion Wendelstein“ stellten sich heuer mehr als 20 edle Schönheiten der Spezies Kurz-, Lang- und Rauhaar einem herausfordernden Wettbewerb, der von den Jagdhornbläsern Martha und Anton Millauer mit einer kraftvollen Dackelfanfare eröffnet wurde.

Durch die innige Verbindung der 14-jährigen Lena Eder aus Tuntenhausen zu ihrem Hund, hält „Gina“ auch bei der Gebissprüfung geduldig aus.

Die Konkurrenz unter den Vierbeinern war stark und erschwerte Zuchtrichterin Iris Steigmüller aus Kloster Alpirsbach im Schwarzwald die Suche nach dem schönsten Dackels des Tages. Die Wertung erfolgte nach den derzeitigen Regeln des Deutschen Hundezüchterverbandes. Für eine Zuchtzulassung musste der vierbeinige Begleiter mindestens neun Monate alt sein.

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Die Frage nach der Zuchteignung, um den Stammbaum auszuweiten oder an weiteren Ausstellungen teilzunehmen, begann für Dackeldamen und -rüden mit der Überprüfung eines implantierten Chips. Daraufhin wurde ihr Gebiss auf Vollständigkeit untersucht, der Bauchumfang gemessen, die Formschönheit und Zuchtfähigkeit abgetastet. Bewertet wurden auch weitere Zuchtformen wie Fell, Fang, Rute und Haarbeschaffenheit, und beim Rauhaar spielte natürlich auch der typische Bart eine wichtige Rolle. Entscheidende Punkte brachten zudem Laufrunden auf dem Parkett. Hier waren perfekte Körperhaltung vom Fang bis zur Rute und dazu passendes Führen der Pfoten wichtig.

In Show-Runden ist Perfektion gefragt

Diese Show-Runden ließen nicht nur manches Herrchen oder Frauchen der Konkurrenz vor Neid erblassen, sondern bei den Hunden auch das Herz samt Rute des anderen Geschlechts höherschlagen. Für die richtige Bewegung war das Zusammenspiel mit der Führungsperson oberhalb der Leine oberstes Gebot.

In gespannter Erwartungshaltung warteten die Teams dann auf das Urteil, das meist mit „Sehr gut“ oder „Vorzüglich“ und bei jungen Hunden mit „Vielversprechend“ ausfiel. Letztere durften mit gesteigertem Charme von der Nasenspitze bis zum Rutenende und graziöser Gangart den Wertungsrichter bezirzen. Mit etwas Glück und dem richtigen Dackeltrick gab es für den Sieger in den jeweiligen Kategorien und als „Topmodell auf vier Pfoten“ einen Pokal sowie Leckerli der Extraklasse.

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