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Pandemie-Geschehen schwächt sich ab

Corona-Zahlen sinken: Warum die Kliniken in der Region Rosenheim trotzdem voll sind

Wochen am Limit auf der Covid-Intensivstation im Romed-Klinikum Rosenheim.
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Wochen am Limit auf der Covid-Intensivstation im Romed-Klinikum Rosenheim.

Die Corona-Beschränkungen sind weitgehend gefallen, das Infektionsgeschehen schwächt sich ab. Dennoch kommen die Kliniken in der Region nicht zur Ruhe.

Rosenheim – Sie ist vielleicht nicht mehr jedem präsent, aber sie ist noch da: Die Corona-Pandemie sorgt weiterhin für viele Ansteckungen in der Region Rosenheim. Und Corona fordert weiterhin Menschenleben: Acht Menschen sind in den vergangenen sieben Tagen an oder mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der in Verbindung mit Corona verstorbenen Menschen in der Region liegt bei 847.

Seit Freitag vergangener Woche wurden dem Gesundheitsamt 2243 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Das Infektionsgeschehen hat sich laut Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, weiter abgeschwächt. Die aktuelle Welle scheint jedoch nicht mehr weiter abzuklingen und sich auf hohem Niveau bei einer 7-Tage-Inzidenz von etwa 700 eingependelt zu haben. Dabei senkt die Stadt mit 610,15 den Schnitt, der Landkreis liegt bei 708,77.

Womöglich liegen die Zahlen in Wirklichkeit sogar höher. Hierl gibt zu bedenken, dass in vielen Fällen kein PCR-Test mehr durchgeführt werde. Dadurch könne das Infektionsgeschehen unterschätzt werden.

Kolbermoor und Bad Aibling als Hotspots: Das Corona-Geschehen in der Region Rosenheim.

Die Intensivstationen melden weitere Entspannung der Lage

Aktuell ist die Lage in den Kliniken – was Corona betrifft – entspannt. Nach Aussage des Ärztlichen Leiters Krankenhauskoordinierung, Dr. Michael Städtler, nimmt die Zahl der mit Corona-Infizierten auf den Normalstationen weiter ab, auf den Intensivstationen bleibt sie niedrig. Gestern wurden in Stadt und Landkreis 151 Patienten mit einem positiven Test behandelt, davon sechs auf der Intensivstation. Was den Kliniken zu schaffen macht: Was an Behandlungen wegen Corona aufgeschoben wurde, wird nun nachgeholt.

Was Heime betrifft, gibt es eine schlechte und eine gute Nachricht. Die Zahl der Infektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern hat sich deutlich erhöht, insgesamt scheint die Infektionsaktivität in den Einrichtungen seit den Osterfeiertagen zuzunehmen.

Der Anteil an vollständig geimpften und größtenteils geboosterten Bewohnern und Mitarbeitern unter den Infizierten sei sehr hoch, sagt Hierl. Jedoch seien die Verläufe in der Regel milde. „Es besteht eine nur sehr geringe Rate an Hospitalisierungen der Bewohner“, stellt Hierl fest. „Dies ist als klarer Erfolg der Impfung zu werten.“