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Festnahme im Mordfall Hanna (†23)

Riesen-Erleichterung in Aschau: Warum der Bürgermeister dennoch vor Euphorie warnt

Der schreckliche Tod von Hanna treibt die Menschen in der Region um.
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Der Club „Eiskeller“ in Aschau im Chiemgau. Hier wurde Hanna W. (23) zum letzten Mal lebend gesehen.

Die Nachricht, dass im Mordfall Hanna W. (23) ein Tatverdächtiger gefasst worden ist, verbreitete sich am Samstag wie ein Lauffeuer in Aschau im Chiemgau. Bürgermeister Simon Frank stellte sogar eine „gewisse Euphorie“ bei seinen Bürgern fest – und das bereitet ihm Sorge.

Aschau im Chiemgau - Knapp sieben Wochen nach dem gewaltsamen Tod von Medizinstudentin Hanna W. aus Aschau im Chiemgau hat die Polizei nun einen Verdächtigen festgenommen. Der zwischen 18 und 21 Jahre alte Heranwachsende sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstag mitteilte. Die Leiche der 23-jährigen Hanna W. war Anfang Oktober nach einem Diskobesuch aus der Prien geborgen worden. Die Soko „Club“ hatte mit gut 60 Ermittlern intensiv nach dem Täter gefahndet.

Soko-Chef informierte Bürgermeister Simon Frank persönlich

Die gute Nachricht erreichte Bürgermeister Simon Frank schon am Freitagabend. Er erhielt einen persönlichen Anruf von Hans-Peter Butz, dem Leiter der Soko „Club“. Es gebe einen Tatverdächtigen. Ein junger Mann aus dem südlichen Landkreis Rosenheim, sei am Freitag festgenommen und anschließend sei seine Wohnung durchsucht worden. Soko-Leiter Butz hatte den Bürgermeister zum Stand der Ermittlungen stets auf dem Laufende gehalten. „Natürlich nur, was ich wissen musste, und keine Details, wofür ich dankbar war“, sagt Frank.

Der Mordfall Hanna aus Aschau im Chiemgau: Hans-Peter Butz, Leiter der Soko in Rosenheim, erläutert Moderator Rudi Cerne in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ am 9. November 2022 die rätselhafte Spur der Armbanduhr aus Holz.

Fall Hanna: Haftbefehl lautet auf Mord

Noch am Freitagabend war gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen worden. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt. Ob der Mann sich in der Vernehmung zu den Vorwürfen geäußert hat oder ob er schweigt, hat die Polizei noch nicht bekannt gegeben. Der Rosenheimer Strafverteidiger Harald Baumgärtl hat die Verteidigung übernommen. Harald Baumgärtl bestätigte gegenüber den OVB-Heimatzeitungen: „Der Haftbefehl lautet auf Mord.“ Da sein Mandant ein Heranwachsender sei, müsse - sollte es zu einer Anklage kommen - ein Gericht entscheiden, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht angewendet werde. Hierzu könne auch ein Jugendpsychiater zu Rate gezogen werden. Baumgärtl erwartet in den nächsten Tagen Einsicht in die Ermittlungsakte. Er rechnet damit, dass sich die weiteren Untersuchungen der Polizei noch mehrere Wochen oder Monate hinziehen können.

Aschauer reagieren auf Festnahme nahezu euphorisch

Die Festnahme sei durchaus ein Grund zur Freude, findet Bürgermeister Frank. Er war am Samstag sowohl privat als auch beruflich in Aschau im Chiemgau unterwegs und war überall darauf angesprochen worden: „Es hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Die Menschen haben fast euphorisch reagiert“, schildert er. Das sieht er mit leichter Sorge. Er plädiert, lieber „vorsichtigen Optimismus“ walten zu lassen. Denn noch sei nichts zweifelsfrei bewiesen. Tatverdächtig heiße ja nicht überführt. Der Inhaftierte könne sich immer noch als unschuldig herausstellen. „Lassen wir die Polizei erst ihre Arbeit machen“, rät Frank, der auch in Kontakt mit Hannas Familie steht.

Markus Wunderlich, Chef des Clubs „Eiskeller“, reagierte sehr verhalten auf die Neuigkeit. „Es ist fast noch zu früh, dazu etwas zu sagen. Natürlich sind wir froh, wenn der Fall aufgeklärt wird. Aber der Mann ist ja noch nicht überführt.“

Festnahme-Erfolg kam über solide Polizeiarbeit

Die Polizei sieht das ähnlich wie Frank und Wunderlich. Die Ermittler betonen, dass der Fall mit der Festnahme nicht abgeschlossen sei. Es gelte nach wie vor, die Tatnacht so genau wie möglich zu rekonstruieren. Auf diesem Weg war auch die Festnahme zustande gekommen. In den vergangenen Tagen hätten sich „aufgrund von Zeugenangaben konkrete Verdachtsmomente gegen den Tatverdächtigen ergeben“, so Polizeisprecher Stefan Sonntag. Diese Zeugenbefragungen waren seit Hannas Auffinden in der Prien ständig durchgeführt worden. Hannas Spur hatte sich nach ihrem Besuch im Aschauer Club „Eiskeller“ verloren. An diesem Abend hatten sich in dem Lokal rund 600 bis 800 Personen aufgehalten. Sie alle zu finden, ihre Aussagen aufzunehmen und die Info-Teilchen wie ein Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen - eine Mammut-Aufgabe für die Polizei.

Tötungsdelikt in Aschau im Chiemgau: Polizeitaucher suchen in Prien nach Hinweisen

Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab. © Peter Kneffel/dpa
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab. © Peter Kneffel/dpa
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab. © Peter Kneffel/dpa
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab. © Peter Kneffel/dpa
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab. © Peter Kneffel/dpa
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab.
Mord in Aschau im Chiemgau: Nach dem Tod einer jungen Frau suchen Polizeitaucher in der Ortschaft das Flussbett der Prien nach Spuren ab. © Peter Kneffel/dpa

Polizeieinsatz in Aschau im Chiemgau nach Leichenfund in der Prien

Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren.
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren. © hs
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren.
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren. © hs
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren.
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren. © hs
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren.
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren. © hs
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren.
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren. © hs
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Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren. © hs
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren.
Am Montagnachmittag wurde im Fluss Prien eine weibliche Leiche gesichtet und daraus geborgen. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei der Toten um eine 23-Jährige aus Aschau im Chiemgau handelt, die am Vorabend dort einen Musikclub besucht hatte und danach gewaltsam ums Leben kam. Am Tag nach dem Fund der Toten war daraufhin ein Großaufgebot der Polizei auf der Suche nach Spuren. © hs

Wie passt die Holzuhr ins Bild?

Unklar bleibt derzeit ebenfalls, wie die im Wasser des Bärbachs neben Hannas Ring gefundene Holzuhr der Marke „Holzkern“ ins Tatbild passt. Haben die Uhr und ihr noch unbekannter Besitzer gar nichts oder doch ganz viel mit der Tat zu tun? Die Holzuhr galt lange Zeit als heißeste Spur. Sie stand deshalb auch im Mittelpunkt, als der Fall am 9. November 2022 in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ von Soko-Leiter Hans-Peter Butz präsentiert wurde.

Die Holzuhr und der Ring der jungen Frau, die in Aschau im Chiemgau gewaltsam zu Tode kam, zählen zu den Beweisstücken.

Hellseher lag falsch - sieht seinen Tipp aber weiterhin als zutreffend an

Hellseher Michael Schneider aus Siegburg. Er bringt sich im Fall Hanna ein.

Zuletzt hatte sich sogar ein bundesweit bekannter Hellseher in den Fall eingeschaltet. Michael Schneider (52) aus Siegburg wollte den Mörder sogar bereits ausfindig gemacht haben und der Kripo den entscheidenden Hinweis liefern. „Wir haben die Angaben des Hellsehers überprüft. Diese Hinweise haben uns nicht zum Täter geführt, die Spur hat sich rasch zerschlagen - der Hellseher lag eindeutig falsch“, stellte Polizeisprecher Sonntag gegenüber rosenheim24.de klar.

Michael Schneider ficht das trotzdem nicht an. Er ließ die OVB-Heimatzeitungen am Samstag in einer Kurznachnicht wissen: “Ich weiß es seit 11 Uhr auch, dass es wohl nicht der Herr aus meinem Hinweis ist, auch wenn Alter und grobe Gegend relativ nah dran liegen.“ Zu den Anstrengungen der Ermittler in Sachen Zeugenbefragung hatte der Hellseher vor der Festnahme geurteilt: „Mit den Gästen der Disco wird die Kripo nicht weiterkommen.“

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