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Patenschaft der Parkbänke mit Zeitlimit

Neue Bestimmungen für künftige Bankerl-Spender in der Gemeinde Aschau im Chiemgau

Eine braune Parkbank in der Nähe der evangelischen Kirche im Gemeindebereich Aschau. Für sie, wie für alle 360 Parkbänke kann eine fünfjährige Patenschaft übernommen werden.
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Eine braune Parkbank in der Nähe der evangelischen Kirche im Gemeindebereich Aschau. Für sie, wie für alle 360 Parkbänke kann eine fünfjährige Patenschaft übernommen werden.

Sie sind braun und gehen neben den extravaganten „Themenbankerl“ fast ein wenig unter – die ganz normalen Parkbänke der Gemeinde Aschau im Chiemgau. Rund 360 davon stehen im Gemeindebereich und genau so wie bei den Themenbankerl können Patenschaften für die Bänke übernommen werden – jetzt jedoch mit Zeitlimit.

Aschau im Chiemgau – Im Zuge der Verwaltungsumgliederung im Aschauer Rathaus ist die Vergabe der braunen Parkbänke an Paten in einer vergangenen Gemeinderatssitzung einstimmig an die Tourist-Info Aschau übertragen worden. Damit werden die Patenschaften der Bänke, sei es eine Parkbank oder Themenbank, zentral gesteuert. Die grundlegende Änderung: Die Parkbänke werden künftig den Spendern nur noch für eine Laufzeit von fünf Jahren zur Verfügung gestellt.

Schild weist auf den Paten der Bank hin

Mit Beginn der neuen Bankerlsaison werden alle bisherigen Schilder von den Parkbänken abgenommen, sodass alle Bänke wieder neu vergeben werden können. Der Aufstellungsort wird dem Spender bekannt gegeben, so weit möglich werden Wünsche und Anregungen der Stifter bei der Platzzuweisung erfüllt.

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Ein fester Standort kann jedoch nur zugewiesen werden, wenn dieser unbelegt ist. Die Gemeinde Aschau stellt dem Spender ein Schild für die individuelle Kennzeichnung der Bank zur Verfügung. „Die Gestaltung des Textes ist frei, darf aber nicht gegen die guten Sitten verstoßen“, so Herbert Reiter, der Leiter der Tourist Info Aschau. Die Gemeinde befestigt das goldene Schild an der Rückenlehne der Bank.

Patenschaft geht über fünf Jahre

Nach fünf Jahren läuft die Bankpatenschaft ab und die Sitzbank geht wieder in den Besitz der Gemeinde Aschau über. Wenn es gewünscht wird, ist eine Verlängerung der Patenschaft zu gleichen Konditionen möglich. Zum Unterhalt der Parkbänke ist die Patenschaft für eine Parkbank mit einer Laufzeit von fünf Jahren zum Preis von 300 Euro möglich. Künftig wird für die Aufstellung einer jeden Patenbank eine Vereinbarung zwischen der Tourist-Info Aschau und dem Spender geschlossen.

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In Aschau kann jeder Bankbesitzer werden. Das Bankerldorf Aschau ist stolz auf die größte Bankendichte weltweit: 200 Themenbänke sind auf Initiative der Anwohner über das Gemeindegebiet verstreut, dazu kommen noch 360 weitere Sitz- und Ruhebänke, die die Gemeinde in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten aufgestellt hat. Ein Drittel der Bänke wurden in der Vergangenheit von Privatpersonen, Firmen oder Institutionen gestiftet – das Schild an der Rückenlehne wies auf die Stifter hin.

Die Patenschaften wurden nach der Aufstellung bisher auf unbestimmte Zeit vergeben, eine Beendigung einer Patenschaft war nicht vorgesehen. Die Adressen der Spender wurden in der Vergangenheit nicht vermerkt, damit ist das bisherige Patenschaftsverhältnis vielfach nicht mehr nachvollziehbar. Um hier wieder Ordnung reinzubringen, befürwortete der Gemeinderat einstimmig, die neuen Bestimmung der „Bankpatenschaften“.

Bauhof kümmert sich um Erhalt

Um den Erhalt der Parkbänke, kümmert sich weiterhin der gemeindliche Bauhof. Er baute sie im Herbst ab, bringt sie ins Winterquartier und baute sie im Frühling wieder auf; schadhafte Bretter werden ausgewechselt, die Fundamente in Ordnung gehalten.

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